Ist Jesus Gott?

gestellt von Manuela Steiner am 27. Mai 2013

Ein Arbeitskollege meines Mannes ist Moslem und stellte mir mehrere Fragen.

Auf die ich leider kaum eine Antwort hatte, da ich die Bibel nicht so gut kenne.

 

Nun zu seinen Fragen

Christen behaupten, dass Jesus Gott ist. Wo in der Bibel sagte Jesus selbst, dass er Gott ist?

Hat sich der Glaube, dass Jesus Gott ist sich erst später entwickelt?

 

Wenn Jesus Gott ist, warum wusste Jesus dann nicht, wann der Tag des Jüngsten Gerichts kommt, als er gefragt wurde?

 

Warum beten Christen zu Jesus, obwohl Jesus nur allein zu Gott betete?

Liebe Frau Steiner,

 

Ihre Fragen sind Kernfragen, wenn es um das Gespräch zwischen Christen und Muslimen geht, denn dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde, ist für den Islam absolut unvorstellbar. Ich werde gern versuchen, Ihnen die christliche Vorstellung darzulegen.

Wenn der Kollege Ihres Mannes sagt, Christen "behaupten, dass Jesus Gott ist", wird bereits ein wichtiger Punkt berührt. Das Christentum "behauptet" das nicht, es "bekennt". Das ist eine sehr wichtige Unterscheidung. Es muss nach christlichem Verständnis nicht in der Bibel stehen, dass Jesus sagt: "Ich bin Gott!", damit Christen das glauben können. Die Bibel ist – anders als der Koran – ein Glaubenszeugnis, das nicht direkt von Gott kommt. Gott hat sich – nach christlichem Verständnis in Jesus Christus den Menschen direkt offenbart. Nach islamischem Verständnis hat er das im Koran getan. Die Bibel erzählt von der Offenbarung Gottes, sie ist es nicht selbst. Mit anderen Worten: Das Christentum hat seinen Grund, seinen Ursprung in genau dieser Aussage, dass wir bekennen: "Jesus ist Herr!" Im Neuen Testament gibt es viele Stellen, an denen die ersten Christen genau davon schreiben. Zum Beispiel schreibt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi:

Darum hat ihn (Jesus) auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,9-11)

Die Tatsache, dass Jesus in den Evangelien das nicht von sich selbst sagt, spielt für den christlichen Glauben keine Rolle, denn andere Bibelstellen sagen es über ihn.

Man kann noch anführen, dass Jesus über sich selbst Aussagen macht, in denen er sich selbst als Gottes Sohn bezeichnet. Zum Beispiel im Johannesevangelium in Kapitel 14:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. (Joh 14,6-7)

Doch noch einmal: Es kommt nicht darauf an, dass Jesus sich selbst in der Bibel Sohn Gottes nennt. Es kommt darauf an, dass er als Gottes Sohn bekannt wird.

 

Hinter der Aussagen, dass Jesus Gott ist, steht die sogenannte Vorstellung der Trinität Gottes, also das Bekenntnis von dem einen Gott in drei "Personen": Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist für Muslime eine Vorstellung, der sie sich um keinen Preis anschließen können, denn es kollidiert mit ihrer Vorstellung von dem einen und einzigen Gott. Für muslimische Ohren klingt die Rede von der Trinität wie die von mehreren Göttern. Doch für den christlichen Glauben ist eben die Vorstellung, dass Gott, der Schöpfer selbst, in Jesus Mensch wurde und weiter durch den Heiligen Geist wirkt, die wichtigste Grundlage. Er ist trotzdem der Eine.

 

Nun noch zu der Frage nach dem Jüngsten Gericht. In der Tat steht im Matthäus-Evangelium folgender Satz von Jesus: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." (Mt 24,36) Gemeint ist das Datum des Jüngsten Gerichts. Diese Aussage könnte man durchaus dazu verwenden, die Göttlichkeit Jesu infrage zu stellen, denn wenn er Gott ist, warum weiß er es dann nicht? Doch müssen wir auch hier wieder die unterschiedliche Vorstellung davon, was die Bibel ist und was der Koran ist, bedenken. Christen müssen sich der Tatsache stellen, dass die Bibel ein Zeugnis unseres Glaubens ist, nicht aber direkte göttliche Offenbarung. Sie steckt voller Widersprüche, die daraus resultieren, dass sie eben von Menschen verfasst wurde. Dass Jesus das Kommen des Reiches Gottes (und also auch das Jüngste Gericht) ankündigte, wird in allen Evangelien bezeugt. Aber die Frage danach, wann es so weit wäre, beantwortet Jesus ganz unterschiedlich: In der Apostelgeschichte sagt Jesus zu seinen Jüngern: "Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat." (Apg 1,7)

Das Neue Testament entstand in einer Zeit, in der die Christinnen und Christen das Kommen des Jüngsten Gerichts einerseits dringend erwarteten, andererseits damit leben mussten, dass es auf sich warten ließ. So kam es zu verschiedenen Aussagen dazu, wann es denn endlich so weit sein würde – bis dahin, dass der Autor des Matthäusevangeliums Jesus selbst in den Mund legte, sogar es wisse es nicht. Wichtig war, weiterhin darauf zu warten, darauf zu hoffen.

Vielleicht war dieser Satz von Jesus auch einfach der Versuch von Matthäus, deutlich zu machen, dass Jesus zu Lebzeiten eben "ganz Mensch" war, also nicht ein auf Erden wandelnder Gott, sondern eben Gottes Sohn, ein echter Mensch, der – und damit zu Ihrer letzten Frage – wie alle Menschen auch zu Gott betete.

 

Nun habe ich viel geschrieben, und ich bin mir sicher, dass all dies für einen muslimischen Menschen nur dann verständlich ist, wenn er sich auf die Denkweise einlässt, die dem christlichen Glauben zugrunde liegt. Vielleicht ist der Kollege Ihres Mannes dazu für ein gegenseitiges Verstehen bereit.

 

Mit herzlichem Gruß!

Ihr Frank Muchlinsky

Kommentare

..wieso sollten da Vater und Sohn eins sein, wenn Jesus doch nicht die Offenbarung wußte. Denn in Kapitel 1 Vers 1+2 wird doch gesagt, diese stammt vom Vater. Wenn die beiden eins wären, dann wüßte doch jeder beides. .. und .. warum wird über Jesus gesagt, das er seinem Vater das Königreich übergibt, damit Gott alles sei? Siehe 1.Korinther 15 Vers 28 .. Diese Lehre der Dreieinigkeit führt dazu, dass zum Beispiel ein Pfarrer sagt: die Bibel ist Menschenwort, da sie sich widerspricht. Hat man aber die richtige Lehre, dann widerspricht sie sich nicht .. und ist Gottes Wort. So wie es die Bibel sagt: die ganze Schrift ist von Gott inspiriert...

Am besten die Bibel sprechen lassen, und nicht zu viel hineininterpretieren.
Folgende Stellen bezeugen in allen Übersetzungen unmissverständlich die Tatsache, dass nur der Vater der allmächtige Gott ist:
Matthäus 11:25-27
Matthäus 20:20-23
Matthäus 24:36
Matthäus 26:39
Markus 10:18
Markus 13:32
Lukas 10:21,22
Johannes 5:18-32
Johannes 6:38,39
Johannes 12:27,28
Johannes 12:49,50
Johannes 14:24
Johannes 14:28
Johannes 15:1
Johannes 17:1-8
Johannes 20:17,18
Römer 5:1
Römer 10:9
Römer 15:5,6
1. Korinther 1:9
1. Korinther 8:6
1. Korinther 11:3
1.Korinther 15:20-28
2. Korinther 1:3
2. Korinther 11:31
Galater 1:1
Epheser 1:3
Epheser 1:17
Epheser 4:3-6
Philipper 4:20
Kolosser 1:3
1.Thessalonicher 1:2,3
1.Thessalonicher 3:11-13
Hebräer 13:12-16
1.Petrus 1:3
Offenbarung 1:1,2
Offenbarung 1:5,6
Offenbarung 3:12
Offenbarung 3:14
Offenbarung 7:10-12
Offenbarung 12:10
Offenbarung 19:1-

Hallo Manuela Steiner!
dein Arbeitskollege fragte, ob der Glaube an die Göttlichkeit erst später entstanden ist. Vielleicht darf ich eine Antwort dazu geben:

Wir haben zum einen das Zeugnis der biblischen Schreiber.

Da sei zunächst der Jünger Johannes zu nennen, der in seinem Evangelium, dass entweder 70 n.Chr. oder etwa im Jahr 90 n.Chr entstand (also 40-60 Jahre nach Jesu Tod), davon zeugte, dass das Wort Gott war und Fleisch wurde. (Johannes 1,1) In seinem ersten Brief scheibt er im 5.Kapitel:

"Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben." (Vers 20)

Dieser Brief soll um 95 n.Chr. entstanden sein und auch hier heißt es, dass Jesus der wahrhaftige Gott ist und das ewige Leben. Was sind das für Ausdrücke! Sie können nur auf Gott selber zutreffen. (vgl. Jesaja 41,4; Offenbarung 1,17.18/ Jesaja 48,12; Offenbarung 2,8/ Jesaja 43,3; Matthäus 1,21; Johannes 1,29; 4,42; Hebräer 5,9 usw.)

Auch der Apostel Paulus bekennt Jesu Göttlichkeit. In seinem Schreiben an die Römer (58 n.Chr. - gerade mal 30 Jahre nach Jesu Tod) sagt er in Kapitel 9,5:

"...deren die Väter sind und aus denen, dem Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen."

In Titusbrief (63 n.Chr.) schreibt er in Kapitel 2,13:

"...indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,"

Auch im Hebräerbrief, dessen Autor ungekannt bleibt, finden wir einen Vers über die Göttlichkeit Jesu:

"in Bezug auf den Sohn aber: „Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;"

Es war also nicht viel Zeit, zwischen dem Ableben des Herrn und einer Entwicklung des Glaubens an die Göttlichkeit Jesu. Um solch eine komplizierte und weitreichende Lehre zu entwickeln braucht es mehr Zeit.

Wir haben zum anderen das Zeugnis der Kirchenväter: Polykarp (69-155 n.Chr), Ignatius (?-110 n.Chr.), Ireneus (125-200 n.Chr.), Justinus, der Märtyrer (110-166 n.Chr.), Klemens (?-101 n.Chr.) bekennen in ihren Schriften allesamt: Jesus ist Gott.

Fazit: Dieser Glaube (Jesus ist Gott) ist nicht erst im 2. oder 3. Jahrhundert entstanden, sondern es gab ihn schon bei den ersten Christen, von denen einige Jünger Jesu waren und Augenzeugen von den Dingen waren, die Jesus tat. Wie einst Thomas mussten sie ausrufen:

"Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!"

(Anmerkung: Dass es sich dabei nicht um einen Ausruf des Erstaunens handelt, wie "Oh my God", sieht man an der Formulierung, dass Thomas explizit "zu ihm sprach", er redete ihn direkt an)

Ich hoffe und bete für alle Zweifler, dass Jesus auch Ihr Gott wird!

"Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glauben werdet, dass ich (es) bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben ... Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Sohn des Menschen erhöht haben werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich (es) bin, und dass ich nichts von mir selbst tue, sondern wie der Vater mich gelehrt hat, das rede ich." (Johannes 8,24.28)

Lieber Felix,

Ihre Annahme, dass der Jünger mit Namen Johannes der Verfasser sowohl des Evangeliums als auch der Johannesbriefe als auch der Offenbarung ist, lässt sich wissenschaftlich nicht halten. Die Johannesbriefe sind nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand erst am Ende des 2. Jahrhunderts entstanden, also rund hundert Jahre nach Ihren Angaben. Dasselbe gilt für die Datierung des Johannesevangeliums, das wohl eher um 110 verfasst wurde. Lediglich die Offenbarung könnte vor 100 verfasst sein. Hier die entsprechenden Artikel dazu: Johannesevangelium, Johannesbriefe, Offenbarung des Johannes.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Muchlinsky

Der von Ihnen aufgezeigte "wissenschaftliche" Stand wird aber nicht von allen Wissenschaftlern vertreten. Eine ganze Reihe von Forschern in neuerer Zeit denkt, dass das Johannesevangelium schon um 70 n.Chr. oder, so sagen manche, spätestens 90 n.Chr. geschrieben wurde. (zum Beispiel: J.A.T. Robinson, Wann entstand das Neue Testament?, Paderborn/Wuppertal 1986; weitere: R.Wegner oder C.P. Thiede). Das dieses Evangelium von einem anderen als Johannes den Apostel geschrieben wurde - dafür gibt keinen Hinweis und ist deshalb nicht anzunehmen. Man kann der biblischen Überlieferung trauen!
Dass Johannes, der Jünger Jesu, der Autor der Offenbarung ist, sieht man neben den Stellen in Offenbarung 1,1; 1,4; 1,9, an den Zeugnissen der Kirchenväter. Justin der Märtyrer, Origenes, Irenäus, Klemens von Alexandrien, Tertullian und Hyppolypt bestätigen die Autorenschaft des Apostels Johannes.
Hier ein Zitat von Justin den Märtyrer:

"Ferner hat einer, der bei uns war (in Ephesus), Johannes hieß und zu den Aposteln Christi gehörte, in einer Offenbarung prophezeit, die, welche an unseren Christus glauben, werden in Jerusalem 1000 Jahre verbringen."

Wenn man das Evangelium mit den Briefen des Johannes vergleicht, erkennt man außerdem große Ähnlichkeiten in Inhalt und Stil. Besonders der 1.Brief enthält viele Anspielungen auf das Johannesevangelium. Dies ist ein Hinweis, dass Johannes, der Sohn des Zebedäus und Apostel, der Schreiber des Evangeliums als auch der Briefe, als auch der Offenbarung ist.
Wie können Sie die Briefe auf das Ende des 2.Jahrhunderts (oder die Seite bibelwissenschaft) datieren, wenn Kirchenväter wie Polykarp von Smyrna (70-155) oder Irenäus (140-202) oder Clemens von Alexandrien (150-215) oder Papias (65-150) die 3 Briefe des Johannes kannten und Johannes als Autor bezeugen?

Zweifle nicht, glaube nur!

Römer 1,4 Evangelium Gottes über seinen Sohn ... als Sohn Gottes in Kraft erwiesen dem Geist der Heiligkeit nach durch Toten-Auferstehung) Jesus Christus, unser Herr

Joh 20,31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen.

1. Joh 4,15 Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in ihm bleibt Gott und er in Gott.

1. Joh 5,12 Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

Apg 4,12 Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.

Joh 3,31 ff Der von oben kommt, ist über allen; der von der Erde ist, ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allen, [und] was er gesehen und gehört hat, dieses bezeugt er; und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer sein Zeugnis angenommen hat, hat besiegelt, dass Gott wahrhaftig ist. Denn der, den Gott gesandt hat, redet die Worte Gottes; denn Gott gibt den Geist nicht nach Maß. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

1. Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben.

Apg 9,20 Und sogleich predigte er in den Synagogen Jesus, dass dieser der Sohn Gotte

Was ist das denn für eine "Beweisführung"? Weil Lukas schreibt, dass Paulus sagt, dass Jesus Gottes Sohn ist darum stimmt es auch? So funktioniert das nicht. Das Einzige, das daraus folgt, ist dass Lukas bekennt, was Paulus bekannte, dass Jesus Gottes Sohn ist. Immer darauf achten: Bekenntnisse sind keine Beweise für andere Leute!

Noch nie gelernt? Schrift erklärt sich mit Schrift.

Aus guten Gründen ist es so eingerichtet, dass wir Menschen nur Ahnungen, Vermutungen über "Gott" haben können. Auch Jesus, der Menschensohn, hatte welche und empfand sich selbst als unvollkommen, hat sich mitunter vertan, wie Propheten auch.
In menschliche Gehörgänge sprach Gott nie und sogenannte heilige Bücher sind halb böse und halb gut.
Lauschen wir still in uns, dann wissen wir mehr...
Zum Beispiel, dass der Sinn unseres Lebens ist, echter lieben zu lernen...

Lieber Herr Muchlinsky, danke für Ihre lesenswerte Antwort auf die gestellte Frage "Ist Jesus Gott?". Ich empfand die Dreieinigkeit Gottes in Vater, Sohn und Heiligem Geist lange verwirrend, doch mittlerweile erschließt sich mir dadurch viel von dem, wie Jesus damals dachte und handelte. Und heute finde ich es hilfreich und heilsam, Gottes Wirken in Jesus und dem Heiligen Geist für mich persönlich stetig wiederfinden zu können.

Gott hätte auf dieses Thema geantwortet:
Wir zusammen sind EINS

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