Wie lange dauert das Verfahren zum Kircheneintritt?

gestellt von Svenja am 17. September 2016

Guten Tag Herr Pastor Muchlinsky, Ich würde gerne mal wissen, wie lange das gesamte Verfahren ca dauert? Mit freundlichen Grüßen Daniel Harzendorf.

Lieber Herr Harzendorf,

ich habe mich mal beim Servicetelefon Kircheneintritt schlau gemacht.

Eine genaue Zeitangabe zum Verfahren konnte man mir dort auch nicht nennen.

Allerdings sei es mit Abstand der schnellste Weg, in der Gemeinde vor Ort, also durch Kontaktaufnahme zum Gemeindebüro oder zum Pfarrer, zur Pfarrerin, in die Evangelische Kirche einzutreten. Etwas zeitaufwendiger sei der Eintritt über eine der Eintrittsstellen, da diese regional arbeiten. Am längsten dauere der Kircheneintritt über die Servicestelle Kircheneintritt (per Mail unter eintritt@evangelisch.de oder telefonisch unter 0800 8138138 - kostenlos, auch vom Mobiltelefon). Dort ist der oder die Eintretende nämlich nicht direkt vor Ort und kann dort seine, ihre Unterschrift leisten, sondern das Formular muss erst zugeschickt und wieder zurück geschickt werden.

Beim Wiedereintritt gilt die Kirchenmitgliedschaft rückwirkend ab dem Moment der Unterschrift. Treten Sie neu in die Evangelische Kirche ein, ist die Kirchenmitgliedschaft erst ab dem Moment der Verfahrensabwicklung gültig. Wenn Sie auch noch nicht getauft wurden, so muss natürlich erst ein Gespräch zur Taufe und im Folgenden auch ein Termin für die Taufe gefunden werden, in manchen Gemeinden und Landeskirchen ist dafür auch der Besuch eines Glaubenskurses notwendig.

Sie sehen, dass es viele Voraussetzungen und Verfahrensformen gibt, die alle auch unterschiedlich viel zeit in Anspruch nehmen.

Falls Sie wissen möchten, wie lange das Verfahren dauert, da Sie Bescheinigungen für Ihre Kirchenmitgliedschaft zum Beispiel für ein Patenamt, die kirchliche Trauung oder Ihren Arbeitgeber benötigen, so sollten Sie sich am besten direkt an die für Sie zuständige Gemeinde wenden. Bescheinigungen über die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche können nämlich ausschließlich von der Heimatgemeinde ausgestellt werden.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Antwort weitergeholfen hat.

Mit freundlichen Grüßen,

Lisa Menzel

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