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Ich bin überrascht: Es gibt reichlich Gegenwind für die Ausführungen von Herrn Muchlinsky, alleridngs geht dieser (der Gegenwind) nicht über das erneute Zitieren einschlägig erörterter Bibelstellen hinaus. Dabei werden erneut zwei Fehler gemacht:
1: die Bibel wird als Gottes Wort dargestellt. (Wir haben es mit Briefen zu tun und nicht mit einer göttlichen Offenbarum, wie im Koran!). Historische-kritische Exegese ist zwar sicherlich mühsamer als buchstabengetreues Nachahmen, aber dafür intellektuell redlicher.
2: (überkommene) Traditionen werden als argumentative Grundlage für moderne Fragestellungen herangezogen. "Das haben wir (in der katholische/orthodoxen Kirche?) aber schon immer so gemacht...)".
Das ist allerdings kein Argument, sondern ein Zirkelschluss.

Auch wenn die Thematik mich nicht persönlich betrifft, danke ich Herrn Muchlinsky für seine Ausführungen und möchte noch betonen, dass ich, "wenn ich eine Frage zu Glauben und Religion hätte..." ihn bestimmt fragen würde.

Es grüßt freundlich, T. Friederich