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Um sie zu zitieren: "Bitte lassen Sie auch andere Interpretationen als die Ihre gelten. Davon wird das Christentum nicht untergehen."
Woher wissen Sie denn, dass Friedrich die "falschen" Lehrer getroffen hat? Ist Ihre Interpretation dann also doch die "richtige"? Und wer genau bestimmt, welche "anderen Interpretationen" gelten dürfen und welche "falsch" sind?
Ihre Argumentation in Ehren, aber würde sie dann z.B. auch für Inzest gelten, solange keiner den Partner unter Druck setzt?
Sie schreiben Samira: "... biblisch ist die direkte Verknüpfung von Ehe und Sexualität auch nur sehr schwer zu begründen." Ich fürchte, biblisch ist z.B. die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften noch viel schwerer zu begründen - und das erklärt dann vielleicht auch, weswegen der Stellenwert der Bibel und das Vertrauen in sie in der evangelischen Kirche seit der Reformation doch ganz deutlich an Boden verloren hat. Da unterscheidet sich evangelische Kirche inzwischen kaum noch von säkularen Strömungen und Institutionen. Eigentlich schade.