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Lieber Frank,

am besten in Deiner Argumentation gefallen mir
Deine Schlusssätze: „Wenn Du jemanden liebst,
dann liebe! Wer liebt, orientiert sich an der Bibel.
Ihr tut niemandem weh, und Gott schon gar nicht.“
Die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit und in Verant-
wortung füreinander. Das schließt die sexuelle Liebe
zu Kindern aus. Das ist klar. Zwei Menschen, die sich
lieben, egal ob Homos oder Heteros, tun niemandem
weh. Im Gegenteil, Menschen, die lieben, strahlen
auf ihre Umwelt aus, sind liebenswert, glücklich,
führen keinen kleinen oder großen Krieg. Die Zeit
dazu ist ihnen viel zu schade und Anlässe dafür sind
ihnen viel zu unwichtig. Die Liebe macht sie charmant
und kreativ. Unsere Gesellschaft leidet unter zu wenig
Charme und Eros. Sie leidet unter den vielen Menschen,
die sich echte Gefühle verbieten. Auch unsere ev. Kirche ist so
moralisch und zieht die Grenzen so eng, dass das Leben
für ev. Christen so schwer wird und unfroh und jeder
Leichtigkeit entbehrt und zur reinen Pflichtübung wird.
Ich denke, mit all denVerboten, die gelebtes Leben verhindern,
tun wir Gott, unserem Schöpfer, der uns liebt und frei
haben möchte, wirklich weh.

Ich grüße Dich!
Gertraud