Darf der 4. Advent auf Heiligabend liegen?

gestellt von gast am 1. Dezember 2014
Heiligabend beginnt um 18 Uhr

Foto: Getty Images/iStockphoto/poplasen

Lieber Herr Pastor!
Sachen gibt`s - die gibt`s gar nicht!
Am 24. Dezember 2017 fällt Heiligabend und der 4. Advent auf den gleichen Tag.
Frage: Ist das ein Wunder oder ein kalendarischer Winkelzug und ein kühnes Vorhaben von Kirche + Staat, zumal im Jahr 2017 - 500 Jahre Reformation gefeiert werden soll. Hat diese Doppelung möglicherweise eine wichtige Aussagekraft?

Der 24. Dezember 2017 kann meiner Meinung nach nicht gleichzeitig Heiligabend + der 4. Adventsonntag sein. Begründung: Man kann doch nicht die Geburt Jesu feiern aber gleichzeitig noch schwanger sein und auf den Geburtstermin warten, besser gesagt, sich in der Vorbereitungszeit auf das hohe Christusfest befinden.

Nach dem antiken christlichen Kalender endet der Tag mit dem Sonnenuntergang, somit gehört der Abend des 24. Dezember (Heiligabend) liturgisch bereits zum Weihnachtstag.

4 Sonntage vor diesem Weihnachtstag (Heiligabend) beginnt der 1. Advent. Im Jahr 2017 müsste folglich am Totensonntag/Ewigkeitssonntag der 1. Advent beginnen, damit Heiligabend und 4. Advent im Jahre 2017 nicht am gleichen Tag zusammenfällt.

Am Ewigkeitssonntag endet das Kirchenjahr (zumindest in Kirchengemeinden, die das Kirchenjahr nicht als Adiaphora betrachten) und weil das Kirchenjahr am Ewigkeitssonntag sowieso zu Ende ist, könnte auch der 1. Advent (Beginn des Kirchenjahres) am Ewigkeitssonntag (Ende des Kirchenjahres) beginnen. An die Verstorbenen zu denken und sich über die baldige Ankunft des Herrn zu freuen, also Advent feiern, ist meiner Ansicht nach keine Absurdität oder Widerspruch sondern könnte Trost und Hoffnung für die Hinterbliebenen sein.

Meiner Meinung nach könnte der 26. November 2017 für das Kirchenjahr Omega und Alpha bedeuten.
Warum sieht die kalendarische Rechnung der Landeskirche ganz anders aus? Warum soll partout die liturgische Farbe violett (Advent) mit der liturgisch „unbunten Grundfarbe weiß“ (Heiligabend) vermischt werden? Hat sich an der christlichen Zeitrechnung irgendetwas verändert?

Lieber Gast,

 

2017 ist nicht das erste Jahr, in dem Heiligabend und 4. Advent au denselben Tag fallen. Der Heiligabend ist nämlich (Achtung!) kein Feiertag – weder ein kirchlicher noch ein gesetzlicher! Es ist eben der Abend vor Weihnachten und – da haben Sie Recht – der Tag beginnt nach kirchlichem Verständnis mit dem Abend des Vortrages. Wenn aber Weihnachten um 18 Uhr des 24. Dezember beginnt, dann kann auch der 4. Advent, der ja nur bis 18 Uhr geht, auf dem 24.12. liegen. Also, noch einmal zum Mitschreiben: 24.12.2017: bis 18 Uhr 4. Advent, ab 18 Uhr Heilig Abend/Weihnachten.

Das einzige Problem, das sich stellen könnte, wenn man es sehr genau nehmen möchte, ist die Tatsache, dass die meisten Gottesdienste am 24.12. bereits vor 18 Uhr beginnen. Aber auch das sollte man mit einem Augenzwinkern übersehen.

 

Und noch etwas ist nicht ganz richtig in Ihrer Rechnung. Das Kirchenjahr ist nicht am Ewigkeitssonntag vorbei, sondern mit dem Ewigkeitssonntag beginnt (nach kirchlicher Zählung) die letzte Woche des Kirchenjahres. Das Kirchenjahr endet also am Samstag vor dem ersten Advent um 18 Uhr. Die Inhalte des Ewigkeitssonntags und des 1. Advents miteinander zu vermischen, hat eine charmante Note. Persönlich trenne ich die Themen lieber voneinander.

Kleine Note am Rande: Dass die Woche in unseren Kalendern mittlerweile mit dem Montag und nicht mit dem Sonntag beginnt, ist der ISO Norm 8601 von 1975 zu verdanken. Die Gründe für die Umstellung sind vollständig wirtschaftlicher Natur.

 

Ich grüße herzlich

Frank Muchlinsky

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Kommentare

ich bin evangelisch lutherisch erzogen, aber nicht sehr gläubig. Ich habe mit Schmunzeln diese ganzen Konversationen gelesen und war selten so gefesselt was die Kirche betrifft.
Ich zünde einfach vom 1. Advent an täglich alle 4 Kerzen an, die brennen sonst immer so ungleichmäßig runter

Die ursprüngliche Symbolik ist die Zunahme des Lichtes als Ausdruck der steigenden Erwartung der Geburt Jesu Christi, der im christlichen Glauben als „Licht der Welt“ bezeichnet wird.

Nachdem Sie alle 4 Kerzen auf einmal anzünden, setzen Sie "augenscheinlich" große Hoffnungen und Zuversicht auf Christus.

Das sind erfreuliche Aussichten!
Tscha! Wer glaubt, sitzt nicht hinter Stacheldraht, ist nicht im Kerker eingeschlossen, nicht gefesselt, sondern frei! Ich meine: Schmunzeln, grinsen, den Mund verziehen... ist zu wenig.
Wie wär`s mit "hell auflachen", "Freudenschreie ausstossen", "frohlocken oder freuen"...??? Christ der Retter ist da!

Die kirchlichen Grundlagen sind voller Wiedesprüche. Da muss man weder Theologe, Mikrobiologe oder Astrophysiker sein. Ich finde es beschämend-belustigend wie man sich über solch eine Frage so kontrovers austauschen kann. Ein Beweis mehr dass die kirchliche Lehre endlich überarbeitet werden muss!

Na wenn es wieder Sprüche sind.... :-)))

Colonial replied on 23. Oktober 2016 - 0:03

Die kirchlichen Grundlagen sind voller Wiedesprüche. Da muss man weder Theologe, Mikrobiologe oder Astrophysiker sein. Ich finde es beschämend-belustigend wie man sich über solch eine Frage so kontrovers austauschen kann. Ein Beweis mehr dass die kirchliche Lehre endlich überarbeitet werden muss!

Ähem!
1. Kontroverse Meinungen machen eine Diskussion erst spannend!
2. Perikopenordnung inclusive kirchliche Lehre wird ja aktuell überarbeitet. Selbst die Theologen, Mikrobiologen und die Astrophysiker blicken da nicht mehr durch. Es soll z.B. der Anteil alttestamentlicher Texte etwa verdoppelt werden und Geburt, Leben,Wirken von Jesus, also die neutestamentlichen Texte werden dezimiert, gekürzt und geschmälert.

Dass Heiligabend + 4. Advent immer häufiger gebündelt werden, sieht man 2017. Es kristallisiert sich heraus, dass neutestamentliche Texte reduziert werden. Das sieht doch jeder Blinde.

Das ist nicht "immer häufiger". Der Heiligabend fiel zuletzt auf den 4. Adventssonntag in den Jahren 1961, 1972, 1978, 1989, 1995, 2000 und 2006. Davor war das auch schon so. Das kommt, weil sich die Erde um die Sonne dreht und weil es Schaltjahre gibt. Und weil der Heiligabend eben noch nicht Weihnachten ist. Aber das wurde Ihnen ja eigentlich jetzt x-mal erklärt.

Warum so kompliziert mit Sonnenumkreisungen und Erddurchmesser und Neumond und dass der Tag mit dem Vorabend beginnt!?

Nochmal: Von jetzt auf gleich wurde ins Kirchenjahr ein fester Termin, nämlich ein sogenannter Israelsonntag implantiert und als zweiter fester Termin, die Feierlichkeiten zur Reichskristallnacht, um nur mal 2 Beispiele zu nennen.

Lieber Kopfschüttler! Neue Gedenktage und Festtage im Kirchenjahrkalender hat man auf die Reihe bekommen aber 4 Sonntage im Advent kriegt man nicht gebacken??? Aber Hallo!

Wir sollen uns mit 3 Sonntagen begnügen, also bitte! Wo leben Sie den? Das Kirchenjahr wird ins Lächerliche gezogen mit einem Adventskranz mit 3 Kerzen. Da will uns doch jemand in den April schicken!

Es sind vier Sonntage. Weihnachten ist wie immer am 25. Dezember. Der 4. Advent fällt auf den 24. Dezember und ist wie immer der Sonntag vor Weihnachten. Machen Sie sich nicht lächerlich. (Allerdings fürchte ich, dieser Ratschlag kommt zu spät.)

Es sind KEINE 4 Sonntage vor Weihnachten!

Sie werden ja wohl nicht behaupten wollen, dass aus praktischen Gründen heraus der 4. Advent bereits am Samstagabend begangen wird, damit man am nächsten Tag mit den Krippenfeiern frühzeitig beginnen kann???

Es kann ja durchaus sein, dass in der katholischen Kirche oder in anderen Kirchen der Advent früher beginnt, nämlich mit der Vesper am Samstag des 4. Adventsonntags, weil sich diese Kirchen an jüdische Traditionen halten und nicht an christliche Traditionen.

In der evangelischen Kirche beginnt der Advent mit dem
1. Adventsonntag und endet mit dem 4. Adventssonntag!
Klare Sache! Christlich berechnet!

Nachdem die EKD mit anderen Kirchen fusioniert, ist nichts mehr wie es war. Jetzt beginnt augenscheinlich die Vorweihnachtszeit schon vor dem 1. Advent, quasi vorab, bevor die Adventszeit eigentlich losgeht. Dafür endet sie dann auch früher, obwohl das im Konzil von Trient im Jahr 1570 volle vier Sonntage, der erste bis vierte Advent, festgeschrieben wurde.

Heute ist der Advent der erste Teil des Weihnachtsfestkreises. Selbst der Weihnachtsfestkreis soll jetzt verlängert werden bis Maria Lichtmess, dafür soll die Adventszeit verkürzt werden. Das wurde nicht auf einem Konzil beschlossen sondern in einem Arbeitskreis.

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man (EKD) einen Arbeitskreis!?!

Ja, der Kalender geht schon mal komische Wege. 2008 fielen Christi Himmelfahrt und der 1. Mai auf dem selben Tag. Da musste man sich für was entscheiden: Gottesdienst, Demo oder Vatertagstour! :-)

Sind Sie wirklich sicher, dass der Kalender absurde Wege geht und nicht andere Obrigkeiten?

Ich würde an Ihrer Stelle, mal eine Nacht drüber schlafen.

Sie sagen folgendes:
Kleine Note am Rande: Dass die Woche in unseren Kalendern mittlerweile mit dem Montag und nicht mit dem Sonntag beginnt, ist der ISO Norm 8601 von 1975 zu verdanken. Die Gründe für die Umstellung sind vollständig wirtschaftlicher Natur.

Können Sie die "wirtschaftliche Natur" genauer erläutern?

Wie ist das mit der liturgischen Farbe, wenn der 4. Advent (violett) + Weihnachten (weiß) auf einen Tag/Abend fallen?
Wird dann auf die Christusfarbe verzichtet?

Könnte mir jemand erläutern, woher die konkrete Abgrenzungszeit 18:00 Uhr im Text von Herrn Frank Muchlinsky herrührt? Isbesondere warum endet der 4. Advent um 18:00 Uhr eines Tages?

Könnte mir jemand erläutern, woher die konkrete Abgrenzungszeit 18:00 Uhr im Text von Herrn Frank Muchlinsky herrührt? Isbesondere warum endet der 4. Advent um 18:00 Uhr eines Tages?
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Wahrscheinlich weil es früher noch kein fernsehen gab, die Leute schwer gearbeitet haben und dementsprechend früh zu Bett gegangen sind ;-)

Hat er doch gesagt. Der Tag endet mit dem Sonnenuntergang und der ist ca. 18 Uhr in Bethlehem, Jerusalem usw.

Heisst es nicht: "am ersten Tag schuf Gott Himmel und Erde ...." und "Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken...".

Das hat mit wirtschaftlichen Gründen wenig zu tun. Der Sonntag ist auch auch bibelseitig der Abschluss der Schaffung der Welt. Da ist es nur konsequent, dass der letzte Wochentag der Sonntag ist - an dem wir ja auch überwiegend alle ruhen - und somit der Montag der erste Wochentag.
Gruß.!

Okay, nur dass nach christlicher Zählung der Sonntag der erste und nicht der letzte Tag der Woche ist. Gott hat am Sabbat geruht, am siebenten Tag.

Wenn Gott Jude ist, beginnt die Woche am Sonntag,
wenn Gott Christ ist, endet die Woche am Sonntag !

Nein, das ist in mehrfacher Hinsicht völlig falsch. Nach jüdischer wie nach christlicher Zählung beginnt die Woche am Sonntag. Gott selbst ist selbstverständlich weder Jude noch Christ, sondern Gott allein.

Ähem!
Alles gerät durcheinander!

Die Geschenke liegen bereits am 4. Advent unter dem Tannenbaum und die ersten beiden Türchen des Adventskalenders werden bereits vor dem eigentlichen Beginn der Adventszeit geöffnet.

Seeeehr laaange Adventszeit 2016 !
Sehr kurze Adventszeit 2017 ?

Hä? Was soll dieses "mal so und mal so"???
Einmal kommt das Christuskind nach 2,5 Wochen daher, einmal kommt es nach 3,5 Wochen, einmal kommt es nach 3 Wochen! Möglicherweise kommt das Christuskind eines Tages gar nicht mehr? So sprunghaft, wie es daher kommt, muss man mit allem rechnen!

Christen, so wie ich einer bin, wollen die Verlässlichkeit, dass nach 4 Wochen Warten und Vorbereitung, das Christuskind auch tatsächlich vor der Tür steht und nicht schon überstürzt und unvermutet, wenn erst die 3 Kerze brennt. Ein launisches Christuskind? Die Glaubwürdigkeit lässt zu wünschen übrig.

Sind wir doch mal ehrlich: Der Ewigkeitssonntag hat KEINEN Anfang und KEIN Ende. Unter Ewigkeit oder etwas Ewigem versteht man etwas, das weder einen zeitlichen Anfang noch ein zeitliches Ende besitzt bzw. unabhängig von dem Phänomen Zeit existiert.

Deshalb kann der 1. Advent ohne "Wenn + Aber" am 26. November 2017, am Ewigkeitssonntag, stattfinden. Dann 4 Wochen warten und dann Geburtstag feiern. Wo ist das Problem???

Diese jüdisch/kirchliche Zeitrechnung, dass der Sonntag am Samstag um 18 Uhr beginnt und die Woche am soundsovielten beginnt.... ist ja zum losbrüllen!

Das Kirchenjahr endet und beginnt meiner Meinung nach mit dem Ewigkeitssonntag. Alpha + Omega. Alles andere ist Quatsch! Vor allem die geschrumpfte Adventszeit ist ja zum totlachen!

Zitat: "Christen, so wie ich einer bin, wollen die Verlässlichkeit, dass nach 4 Wochen Warten und Vorbereitung, das Christuskind auch tatsächlich vor der Tür steht und nicht schon überstürzt und unvermutet, wenn erst die 3 Kerze brennt. Ein launisches Christuskind? Die Glaubwürdigkeit lässt zu wünschen übrig."

Haben Sie schon mal erlebt, dass sich das Ende einer Schwangerschaft und die Geburt des Kindes so ganz genau vorhersagen lassen? Es heißt doch immer: "Der errechnete Geburtstermin ist der..........." Es heißt nie: "Der genaue Geburtstermin ist der........." Mal kommt das Kind nun mal ein paar Tage früher, oder auch einige Tage später auf die Welt. Das ist doch nicht so schlimm! Auf Kinder kann man sich eben einfach nicht verlassen. Man kann nie wissen, was die im nächsten Augenblick anstellen. :-)

Es gibt überwältigende Beweise in der Bibel, dass nicht nur der Sonntag sondern jede einzelne Tag mit der Morgendämmerung beginnt und mit der Abenddämmerung endet. Die Nacht beginnt mit der Abenddämmerung und endet mit der Morgendämmerung. Ein Kalenderdatum erstreckt sich nach christlichem Verständnis von der Morgendämmerung bis zur Morgendämmerung des nächsten Tages.

Das können Sie gern so oft wiederholen, wie Sie wollen, es ist trotzdem nicht richtig. Der neue Tag beginnt mir dem Einbruch der Nacht nach christlicher Tradition.

Die Adventszeit ist die besinnliche Zeit, wo wir uns auf die Geburt Jesu vorbereiten.

Jeder Adventssonntag dauert von Sonntag bis Samstag.
Die vier Kerzen auf dem Adventskranz sollten also von Sonntag bis Samstag brennen. Länger geht es nicht. Kürzer geht aber auch nicht!

Das, was eine Synode im Jahr 1038 oder ein Kaiser Konrad annodazumal entschieden hat, muss ja nicht auf immer und ewig so bestehen bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit der Christenheit Wert darauf legt, dass es 4 volle Adventswochen zur Besinnung geben sollte. Kommerz hin oder her, ist doch nicht entscheidend. Ohne christliche Tradition und Kultur stehen wir doch sehr ärmlich und erbärmlich da, bei aller Güterversorgung und allem weihnachtlichen Kaufrausch. Noch erbärmlicher wird unsere Religion, wenn wir die Adventszeit noch weiter reduzieren, so wie in diesem Jahr. Christen werden eines Tages gar nicht mehr ernst genommen.

Sorry!
Das Gloria in excelsis Deo. Ehre sei Gott in der Höhe, entfällt am
Am 2.,3. + 4. Advent entfällt das "Gloria in excelsius".

Kurios, wenn der 4. Advent und Heiligabend auf den gleichen Tag fallen und der Lobgesang der Engel bei der Geburt Christi
(in Luk.2,14) entfällt!

Dann ist doch das ganze Weihnachten sinnlos, oder???

Es ist Weihnachten und keiner singt frisch, fromm, fröhlich, frei:

Ehre sei Gott
in der Höhe
und Friede
auf Erden
bei den Menschen
seines Wohlgefallens.

Amüsant!

Sie haben die Antwort von Pfarrer Muchlinsky nicht richtig gelesen, oder vielleicht auch nicht richtig verstanden.

Der 4. Advent kann auf einen 24. Dezember fallen, weil der Heilige Abend erst um 18°° Uhr beginnt. Also am Tag 4. Advent, am Abend ab 18°° Uhr Heilig Abend. Sie können also mit gutem Gewissen: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens" am Heilig Abend (24. Dezember ab 18°° Uhr) singen. Weihnachten ist also gerettet, auch wenn tagsüber noch 4. Advent ist.

Stehen wir eigentlich noch zum „Tag des Herrn“?

Für Christen, die an Jesus Christus als ihren persönlichen Retter glauben, wird der Sonntag immer der erste Tag der Woche bleiben.

Der erste Tag der Woche, den wir Sonntag nennen, ist der Tag, an dem der Herr, Jesus, in der Morgendämmerung auferstand.

Es ist der Tag NACH dem jüdischen Sabbat!

Sie, Herr Pastor, sagen folgendes:
"Das Kirchenjahr ist nicht am Ewigkeitssonntag vorbei, sondern mit dem Ewigkeitssonntag beginnt (nach kirchlicher Zählung) die letzte Woche des Kirchenjahres".
Meiner Meinung nach, zählen im Kirchenjahr nur die Sonntage und Feiertage.

Nein, der Sonntag ist der erste Tag der Woche. Darum steht die folgende Woche unter demselben Motto, wenn Sie so wollen, wie der Sonntag selbst.

Abschluss des Kirchenjahres

Die Dauer dieser Zeit im Kirchenjahr und die Anzahl der gezählten Sonntage richtet sich nach dem Ostertermin vom Anfang her
(der 1. Sonntag nach Pfingsten ist immer das Trinitätsfest)und zum Ende hin nach dem Datum des ersten Sonntag im Advent
(4 Sonntage vor Heiligabend), dem Beginn des neuen Kirchenjahres.

Beim Rückwärtsrechnen und Vorwärtsrechnen muss wohl jemandem ein Fehler unterlaufen sein, sonst wäre der 4. Advent und Weihnachten, beginnend mit Heiligabend, nicht am selben Tag.

1. Advent; immer ein Sonntag, Tag der Heiligen Barbara,
(Der 4. Sonntag vor dem 24. Dezember; ab 18 Uhr ist Weihnachten)

In einigen Kirchenbüchern finden sich sogar bis zu 27 Sonntage nach Trinitatis in der Zählung, abhängig davon, ob der Verfasser die drei letzten Sonntage im Kirchenjahr einfach durchzählt oder die Rückwärtszählung vom Anfang des neunen Kirchenjahres her vornimmt, nämlich in den Bezeichnungen:

Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres; (Zählung rückwärts!)

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres; auch: Friedenssonntag, volkstümlich: Volkstrauertag genannt.

Buß- und Bettag; immer Mittwoch zwischen dem vorletzten und dem letzten Sonntag im Kirchenjahr.

Letzter Sonntag des Kirchenjahres; auch: Ewigkeitssonntag oder Totensonntag genannt. Mit dem Sonntag endet das Kirchenjahr.

Jetzt machen Sie mal halblang! Das Kirchenjahr kennt keine Monate, Wochen oder Jahreszeiten. Stattdessen besteht es aus wiederkehrenden Festkreisen und Festtagen. Sie beschreiben das Leben und Wirken Jesu Christi von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Und seiner Auferstehung.

Weihnachtskreis
Osterkreis
Trinitatiszeit

Ob nun in der Trinitatiszeit der Ewigkeitssonntag eine Woche früher stattfindet, das macht doch den Kohl nicht fett. Damit wäre aber im Jahr 2017 gesichert, dass volle 4 Adventswochen vor dem Heiligabend stattfinden könnten, mit den vorgesehenen Gottesdienst-Themen. Schliesslich geht es doch um eine vollständige Verkündigung und nicht um halbe Sachen!

Die EKD sollte endlich mal ganze Arbeit leisten, Nägel mit Köpfen machen und das Kirchenjahr ordentlich beginnen, nämlich mit der weihnachtlichen Vorfreude, die nicht eingeschränkt und gerafft werden sollte, so wie in diesem Jahr.

Liebe Gästin, die Evangelische Kirche ind Deutschland richtet sich (ebenso wie die katholische) nach der uralten Ordnung. Nach dieser ist die Adventszeit nun einmal  manchmal kürzer und manchmal länger. Das kann man nciht ändern, wenn man sich sowohl an einem Sonnenkalender als auch an einem Mondkalender ausrichtet, wie wir das tun.

Die Vermischung von 2 Themen am Ewigkeitssonntag (Totensonntag + 4. Advent) erscheint Ihnen zwar charmant aber kontraproduktiv, also nicht dem Zweck dienlich sondern eher schädlich für das Erreichen eines Zieles.

Parallel dazu finden Sie es (gemeinsam mit der evangelischen + katholischen Volkskirche) völlig in Ordnung, dass 2 Themen am 24.12. vermischt werden: nämlich 4. Advent und Heiligabend. Das finde ich ziemlich uncharmant und ich bezweifle stark, dass es hierzu eine steinalte Ordnung gibt.

Der November hat immer 30 Tage, da kann man sich drehen und wenden wie man will. Vom 1.12. bis zum 24.12. sind es immer 24 Tage. Es ist absonderlich, dass gleich beide Kirchen darauf bedacht sind, dass die Adventszeit unterbewertet und geschmälert wird. Muss man den Weihnachtsfestkreis unbedingt noch kürzer machen, wie er eh schon ist???

Unter uns gesagt: Der Beginn des Kirchenjahres kann doch logischerweise nur der Tag sein, wo Jesus geboren wird, also Heiligabend. Damit beginnt der Kreislauf und das Kirchenjahr, das bekanntermaßen auch Herrenjahr genannt wird. Denn: Ohne Jesus - kein Kirchenjahr. Wenn die Vorfreude als zugehörig zum Kirchenjahr gezählt wird, dann sollten es auch 4 Sonntage sein und man sollte dem 4. Advent nicht die Absolution absprechen.

...an Jesu Geburt ausrichten!

Steckbrief:
Jesus von Nazareth
geboren am 24.12.
Geburtsort Bethlehem

Vom Geburtsdatum aus erfolgt eine Rückrechnung von
4 Sonntagen, und siehe da: Alle 4 Adventssonntage sind gerettet, und niemandem tut`s weh!

Mondkalender + Sonnenkalender bieten nichts Verlässliches, sondern nur ein vages "mal so, mal so", mal "hüh mal hott",
"frei flottierend"... rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

Die Geburt Jesu feiern wir am 25. Dezember, nicht am 24. - wenn auch der 25.12 um 18 Uhr des 24.12. beginnt. Kalenderfragen sind herrlich, oder?
 

Fangen wir mit dem an, was jedes Kind weiß. Jesus wurde in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember geboren.

Die Geschenke werden am 24. verteilt und ausgepackt. Das weiß ebenfalls jedes Kind!

Die Sonntage der Adventszeit nennt man den Ersten, Zweiten, Dritten und Vierten Adventssonntag (und nicht 4. Adventssonntag + Heiligabend). Der liturgische Zyklus kommt ins schwanken, wenn Heiligabend + 4. Advent miteinander kollidieren! Punkt. Aus. Amen.

Der liturgische Zyklus fängt mit dem Advent an. Darin steckt eine perfekte Logik, weil in der Kirche alles mit der Ankunft Christi beginnt. Nicht mal der Papst weiß, ob Jesus nun am 24. geboren ist oder am 25.

Für mich ist eins klar: Advent feiern + Heiligabend feiern am selben Tag, das ist ein absolutes "NO GO", weil eben das eine oder das andere zu kurz kommt. Wenn dem Papst und den Volkskirchen, das alles schnurz ist, dann kann ich nur eins sagen: Mir ist es nicht schnurz!

Es wurde schon so viel im Kirchenjahr herumgedoktert und verändert, dann könnte man jetzt auch mal dafür sorgen, dass der Advent und Heiligabend sich nicht überwerfen und aneinandergeraten. Es bleibt abzuwarten bis sich diese beiden Ereignisse bekriegen oder zumindest in Streit miteinander geraten.

Muss es unbedingt zu einer Karambolage kommen???

Das weiß ebenfalls jedes Kind!
...wahrscheinlich im deutschsprachigen Raum - da ist Geduld nicht so verbreitet ;-)
Nach meiner Kenntnis kommen die Geschenke in anderen Regionen der Welt (andere Tradition) in der Nacht vom 24. auf den 25. und werden dann am ersten(!) Weihnachtstag, den 25.12. von den Kindern gefunden.
Schöne Vorfreudezeit!

Also, es ist nicht immer schon so, dass am 24.12. hier bei uns die Geschenke verteilt wurden. Ich bin jetzt 51 und meine Mutter 82, und sie hat mir erzählt, dass sie ganz am Anfang, als ich noch nicht geboren war, bei meinen Brüdern auch erst am 25.12. morgens früh beschert haben. Erst als ich geboren wurde, haben sie entschieden, die Bescherung schon am Heiligen Abend zu machen. Einfach aus dem Grund, dass dann der Stressfaktor quengelnde Kinder weg ist. Wahrscheinlich war es dann in anderen Familien ebenso, dass sich der 24.12. als Bescherungstag hier bei uns durchgesetzt hat.

In den USA werden die Geschenke auch grundsätzlich am 25.12. morgens verteilt. Wenn man zum gemeinsamen Frühstück kommt, liegen die auf dem Platz. Das weiß ich von Freunden dort!

Am 24.12. wird dort "nur" gut gegessen (New York) oder gegrillt (Miami) und sich um Mitternacht "Merry Christmas!" gewünscht. Geschenke gibt es in beiden Fällen, wie gesagt, erst beim gemeinsamen Frühstück am "Christmas Day", also dem 25.12.

Nach christlichem Verständnis beginnt der erste Tag der Woche mit dem Sonnenaufgang am Sonntag.

Deshalb: "Und sehr früh am ersten Tag der Woche, als die Sonne aufging, kamen sie zu dem Grab. Und sie sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang des Grabes?..."

Der Sabbat war bereits vorüber!

Ich muss sagen, Herr Muchlinsky, ich habe die Kommentare hier sehr erheiternd gefunden. :D
Es ist in der Tat verwirrend, dass sich sozusagen weltliche und kirchliche Zeitrechnung etwas unterscheiden.
Dass die soz. weltliche Woche seit '75 montags beginnt wusste ich bisher noch nicht, ich dachte immer in Deutschland hätte man da schon immer eine Norm für gehabt. ;-)

Ja, in Deutschland und Frankreich ist es mittlerweile sogar verbindlich, dass die Woche am Montag beginnt. In anderen europäischen Ländern variiert das, ob der Kalender von einem Wirtschaftsunternehmen rausgegeben wurde und auch für die eigenen Mitarbeiter gilt (dann beginnt auch dort die Woche am Montag) oder ob die herausgebende Stelle kirchlich geprägt ist (dann beginnt die Woche am Sonntag).

Übrigens: Von kirchlicher Stelle rausgegebene Kalender zeigten auch in Deutschland noch bis 1979 den Sonntag als ersten Wochentag. :-)

An alle positiven Schreiber und Pfarrer M. persönlich: bin soeben zufällig auf diese Diskussion gestoßen und habe zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder echte Freude am Austausch zu Kirchenthemen empfunden. Weiter so und vielen Dank - in der katholischen Kirche in Bad Godesberg gibt es seit Pfr. Picken nichts mehr zu lachen aber sehr viele gute Gründe, um die Kirche einen riesigen Bogen zu machen...

Liebe Frau Sanne,
ich glaube nicht, dass uralte Ordnungen daran Schuld sind, dass dieses Jahr 2017 die Adventszeit nur 21,5 Tage kurz ist, während mein Adventskalender sage und schreibe "24 Türchen" aufweist, bis das Christkind vor der Tür steht!!!

Jeder normal denkende Christ weiß doch ganz sicher, dass der
4. Advent standardmäßig, quasi seit "Adam + Eva" "immer" von Sonntag bis Samstag dauert. Eine Woche lang!

Dieses Jahr dauert aber der 4. Advent grade mal ein paar wenige Stunden. Zudem will man an diesem 4. Advent auch gleich Heiligabend mitabfertigen! Man spart sich quasi einige Kirchgänge, weil alles auf einen Abwasch erledigt wird.

Die Kirchenoberen müssen sich doch nicht wundern, wenn alle einen Bogen um die Kirche machen, bei so viel Willkür! Kürzen den Advent und jammern, dass die Bänke leer bleiben!

Zudem stellt die EKD das Motto auf: Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember.

Soooo einfach ist es nun doch nicht!

Adventskalender, Advent, lang, kurz... Bis hierher habe ich es ausgehalten, die Kommentare zu lesen. Mal ehrlich: Mit dem Adventskalender zählen die Kinder doch immer nur die 24 Tage im Dezember, unabhängig davon, an welchem Wochentag der beginnt. Nach logischem Verständnis müsste das 1. Türchen also am 1. Advent geöffnet werden!? - Meine Woche beginnt immer mit dem Sonntag, da ist es mir egal, wie der Kalender gedruckt ist. Übrigens sollte man auch bedenken, daß Christus nicht jedes Jahr aufs Neue als Kind zur Welt kommt, sondern längst erwachsen und für unsere Sünden gestorben ist. Demnach ist jeder Tag im Jahr adventlich, da wir ja auf die Ankunft des HERRN zum Ende der Zeit warten. Dieser vorweihnachtliche Rummel hat doch nicht das Geringste mit Advent zu tun. Nebenbei bemerkt sind die ganzen Fressbuden und Glühweinstände nur für Nichtchristen gedacht, denn Advent ist auch Fastenzeit! Sie führen hier eine Diskussion aus weltlichen Beweggründen, doch Christus ist nicht von dieser Welt! Möge der Heilige Geist Sie auf den Weg des HERRN leiten und Ihnen die Kraft geben, Christus in dieser Welt nachzufragen, um die kommende Welt vorzubereiten. Amen.

Jaja, Christus kommt freilich nicht jedes Jahr zur Welt, das weiß wohl jedes Kind.
Wir kommen ja auch nicht jedes Jahr neu zur Welt und feiern trotzdem jedes Jahr Geburtstag.
Zumindest ich! Im Gegensatz zu Ihnen feiere ich jedes Jahr aufs neue, die Geburt Jesu.
Ich feiere aber nicht etwas, das die Zukunft hinein, ich feiere nicht jährlich ein Warten auf sein Wiederkommen,
obwohl Jahr für Jahr ein Kind in der Krippe liegt.
Zudem bin ich davon überzeugt, dass Christus bereits heute in unserer Welt sein Reich aufbaut. Spüren Sie das nicht???
Ich habe das Gefühl, dass Ihnen der Riecher fehlt!

Fein das, genau nach Beantwortung dieser Frage hatte ich gesucht; danke dem Fragenden und der Beantwortung. - Aber bitte seien Sie in Zukunft so höflich und bedienen sich eines Rechtschreibprogrammes, bevor Sie sich hier schriftlich äußern, uns schmerzen schon die Augen. - Mit einem fröhlichen Ahoi aus Kiel, Ernst Stern mit Familie und Freunden

Sorry, es tut mir sehr leid, dass Sie Augenkrebs bekommen, in Anbetracht meiner Rechtschreibfehler und Rechenfehler. Trotz allen Fehlern, weiß ich, dass der 1. Advent immer an einem Sonntag beginnt und am folgenden Samstag endet. Das gleiche Motto sollte auch für den 4. Advent gelten.

Erstaunlich, dass Sie zu der Frage "ob der 4. Advent auf Heiligabend liegen darf" eine Antwort erhalten haben. Bislang kenne ich keine Quellenangaben, wo diese angeblich "uralten" Ordnungen zu finden sind.

Die adventliche Fastenzeit umfasste ursprünglich 40 Tage und begann nach dem 11. November, dem Martinstag. Auch diese adventliche Fastenzeit ist irgendwie verschütt gegangen. Während andere Kirchen, z. B. die Ostkirchen sogar
6 Adventssonntage begehen, haben die Westkirchen in diesem Jahr 1 Woche weniger Adventszeit. Und nur ich rege mich darüber auf! Und der Einzelhandel natürlich auch!

Die diversen Kirchen wie z. B. UEK, VLEKD, EKD usw.....arbeiten doch schon lange an der Umgestaltung des Kirchenjahres, mit der Folge, dass wichtige Zeiten, wie z. B. die Adventszeit einfach verschwinden. Schon längst gibt es keine 5 Sonntage mehr nach Epiphanias und auch die Zeit vor der Passionszeit ist geschrumpft und über alle Berge. Künftig gibt es nur noch den 1. und letzten Sonntag nach Epiphanias. Und wenn man großes Glück hat, dann gibt es ab und zu auch mal den 3. Sonntag nach Epiphanias. Es bleibt abzuwarten bis die Epiphaniaszeit radikal gestrichen wird. Dafür wird die Weihnachtszeit bis in den Februar/März hinein verlängert. Dafür gibt es neu den 5. und 4. Sonntag vor der Passionszeit, die vor Septuagesimae liegen.

Die ganze Jesusgeschichte, von der Geburt bis zu seinem Tod, wird über kurz oder lang, an einem einzigen Sonntag abgehandelt, weil man ja wichtigere Themen ins Kirchenjahr implantieren will.

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