Ist Jesus Gott?

gestellt von Manuela Steiner am 27. Mai 2013

Ein Arbeitskollege meines Mannes ist Moslem und stellte mir mehrere Fragen.

Auf die ich leider kaum eine Antwort hatte, da ich die Bibel nicht so gut kenne.

 

Nun zu seinen Fragen

Christen behaupten, dass Jesus Gott ist. Wo in der Bibel sagte Jesus selbst, dass er Gott ist?

Hat sich der Glaube, dass Jesus Gott ist sich erst später entwickelt?

 

Wenn Jesus Gott ist, warum wusste Jesus dann nicht, wann der Tag des Jüngsten Gerichts kommt, als er gefragt wurde?

 

Warum beten Christen zu Jesus, obwohl Jesus nur allein zu Gott betete?

Liebe Frau Steiner,

 

Ihre Fragen sind Kernfragen, wenn es um das Gespräch zwischen Christen und Muslimen geht, denn dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde, ist für den Islam absolut unvorstellbar. Ich werde gern versuchen, Ihnen die christliche Vorstellung darzulegen.

Wenn der Kollege Ihres Mannes sagt, Christen "behaupten, dass Jesus Gott ist", wird bereits ein wichtiger Punkt berührt. Das Christentum "behauptet" das nicht, es "bekennt". Das ist eine sehr wichtige Unterscheidung. Es muss nach christlichem Verständnis nicht in der Bibel stehen, dass Jesus sagt: "Ich bin Gott!", damit Christen das glauben können. Die Bibel ist – anders als der Koran – ein Glaubenszeugnis, das nicht direkt von Gott kommt. Gott hat sich – nach christlichem Verständnis in Jesus Christus den Menschen direkt offenbart. Nach islamischem Verständnis hat er das im Koran getan. Die Bibel erzählt von der Offenbarung Gottes, sie ist es nicht selbst. Mit anderen Worten: Das Christentum hat seinen Grund, seinen Ursprung in genau dieser Aussage, dass wir bekennen: "Jesus ist Herr!" Im Neuen Testament gibt es viele Stellen, an denen die ersten Christen genau davon schreiben. Zum Beispiel schreibt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi:

Darum hat ihn (Jesus) auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2,9-11)

Die Tatsache, dass Jesus in den Evangelien das nicht von sich selbst sagt, spielt für den christlichen Glauben keine Rolle, denn andere Bibelstellen sagen es über ihn.

Man kann noch anführen, dass Jesus über sich selbst Aussagen macht, in denen er sich selbst als Gottes Sohn bezeichnet. Zum Beispiel im Johannesevangelium in Kapitel 14:

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. (Joh 14,6-7)

Doch noch einmal: Es kommt nicht darauf an, dass Jesus sich selbst in der Bibel Sohn Gottes nennt. Es kommt darauf an, dass er als Gottes Sohn bekannt wird.

 

Hinter der Aussagen, dass Jesus Gott ist, steht die sogenannte Vorstellung der Trinität Gottes, also das Bekenntnis von dem einen Gott in drei "Personen": Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist für Muslime eine Vorstellung, der sie sich um keinen Preis anschließen können, denn es kollidiert mit ihrer Vorstellung von dem einen und einzigen Gott. Für muslimische Ohren klingt die Rede von der Trinität wie die von mehreren Göttern. Doch für den christlichen Glauben ist eben die Vorstellung, dass Gott, der Schöpfer selbst, in Jesus Mensch wurde und weiter durch den Heiligen Geist wirkt, die wichtigste Grundlage. Er ist trotzdem der Eine.

 

Nun noch zu der Frage nach dem Jüngsten Gericht. In der Tat steht im Matthäus-Evangelium folgender Satz von Jesus: "Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." (Mt 24,36) Gemeint ist das Datum des Jüngsten Gerichts. Diese Aussage könnte man durchaus dazu verwenden, die Göttlichkeit Jesu infrage zu stellen, denn wenn er Gott ist, warum weiß er es dann nicht? Doch müssen wir auch hier wieder die unterschiedliche Vorstellung davon, was die Bibel ist und was der Koran ist, bedenken. Christen müssen sich der Tatsache stellen, dass die Bibel ein Zeugnis unseres Glaubens ist, nicht aber direkte göttliche Offenbarung. Sie steckt voller Widersprüche, die daraus resultieren, dass sie eben von Menschen verfasst wurde. Dass Jesus das Kommen des Reiches Gottes (und also auch das Jüngste Gericht) ankündigte, wird in allen Evangelien bezeugt. Aber die Frage danach, wann es so weit wäre, beantwortet Jesus ganz unterschiedlich: In der Apostelgeschichte sagt Jesus zu seinen Jüngern: "Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat." (Apg 1,7)

Das Neue Testament entstand in einer Zeit, in der die Christinnen und Christen das Kommen des Jüngsten Gerichts einerseits dringend erwarteten, andererseits damit leben mussten, dass es auf sich warten ließ. So kam es zu verschiedenen Aussagen dazu, wann es denn endlich so weit sein würde – bis dahin, dass der Autor des Matthäusevangeliums Jesus selbst in den Mund legte, sogar es wisse es nicht. Wichtig war, weiterhin darauf zu warten, darauf zu hoffen.

Vielleicht war dieser Satz von Jesus auch einfach der Versuch von Matthäus, deutlich zu machen, dass Jesus zu Lebzeiten eben "ganz Mensch" war, also nicht ein auf Erden wandelnder Gott, sondern eben Gottes Sohn, ein echter Mensch, der – und damit zu Ihrer letzten Frage – wie alle Menschen auch zu Gott betete.

 

Nun habe ich viel geschrieben, und ich bin mir sicher, dass all dies für einen muslimischen Menschen nur dann verständlich ist, wenn er sich auf die Denkweise einlässt, die dem christlichen Glauben zugrunde liegt. Vielleicht ist der Kollege Ihres Mannes dazu für ein gegenseitiges Verstehen bereit.

 

Mit herzlichem Gruß!

Ihr Frank Muchlinsky

Kommentare

Ich bin moslem doch bin westlich erzogen.
Mal eine andere frage laut mein glauben ist es ja so das Erz Engel Gabriel der wo die Botschaft zu maria bringt das
Der allmächtige ihr ein sohn schenken wird. Gott sagt werde und es wird.jetzt zu meine frage wenn laut christlichen Vorstellung Jesus sei Gott nur weil Gott ihn ins bauch schuff was ist dann adam er wurde ja aus Erde geschaffen ist er auch ein gott. ...wir sind doch alle Lebewesen die gott schuff und wir haben von Gott die aufgaben Frieden zu uns zu finden

Abraham wurde geschaffen, er lebte und er starb.
Jesus wurde nicht geschaffen, denn "bevor Abraham wurde, bin ich" (Johannes 8,58)
Das "bin ich" unterstreicht die immerwährende Existenz von Jesus.
Die berühmten Verse aus Johannes 1 sind noch klarer:
"Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
[...]
und das Wort wurde Fleisch und wohnte mitten unter uns. und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."

Also:
Jesus, der schon ist (nicht war) bevor die Welt geschaffen wurde (nach seiner Aussage) und der die Welt schuf (nach Aussagen des NT), kam in die Welt. Er selbst als Individuum, er wurde nicht erst im Bauch geschaffen. Er wurde zu einer fleischlichen Hülle, die er auf der Erde war.
Von da an war er umgeben von Menschlichkeit. Seine Wunder tat er aufgrund seines Vaters, der ihm die Kraft dazu gab. Zu dieser Zeit war er ganz Mensch, (aber auch ganz Gott, seine Göttlichkeit war verborgen unter seiner Menschlichkeit, das ist aber ein anderes Thema.)
Er lebte, er atmete, er erlebte Emotionen, war glücklich und traurig (z.b. weinte er bei dem Grab des toten Lazarus, den er daraufhin wieder erweckte), wurde vom Satan versucht und er starb, aber er war sündlos als einziger Mensch (denn kein Falsch wurde in seinem Munde gefunden) auf Gottes Erden.
Nach seiner Erweckung fuhr er gen Himmel und sitzt zur Rechten des Vaters, der ihm alle Macht im Himmel und auf Erden wiedergab.

Aus den vorab gegebenen Antworten geht klar hervor das Gott und Jesus Christus zwei Personen sind. Gott der Vater und Jesus der Sohn. Sonst macht das ganze doch keinen Sinn. Jesus ist zwar eines Sinnes mit Gott, aber er hat am Kreuz sicherlich nicht mit sich selbst gesprochen. Matthäus 27:46 46 um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, eli, lama sabachthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Warum sollte er zu sich selbst beten? Er hat zu seinem Vater im Himmel gebetet, zu Gott.

Johannes 1,1 sagt: "Gott war das Wort".
Johannes 1,14 sagt: "Das Wort ward Fleisch".
Dies besagt eindeutig, dass Jesus Fleisch gewordener Gott ist.
Ein "normaler" Mensch könnte niemals die ganzen Sünden der ganzen Welt auf sich nehmen. Das kann nur Jesus allein. Also Gott.

Joh 20/28 Thomas sprach zu ihm: "Mein Herr und mein Gott!"

Könnte sein das Thomas es in dem Sinne der Verwunderung und Erstauntheit sagt und nicht in direkter Ansprache.

Du meinst so in der Art, wie der moderne Mensch mitunter sagt: "O mein Gott!" (neuerdings abgekürzt als "omg", manchmal englisch "oh my god")?

Nein. Das würde Thomas nicht gemacht haben. Das ist nämlich ein gedankenloser Missbrauch des Namens Gottes und damit gegen das zweite Gebot. Die Menschen damals benutzten den Gottesnamen nicht so, und Christen, die ihre Worte bewusst wählen, tun das auch heute nicht. Wer dieses "omg" verwendet, um Erstaunen (manchmal auch Genervtheit) auszudrücken, wundert sich in der Regel sehr, wenn man ihn fragt: "Was hat denn jetzt Gott damit zu tun?"

Im Text steht auch deutlich, dass Thomas es "zu ihm" sagte, also zu Jesus. Er sagt ihm also praktisch: "Du bist mein Herr und mein Gott."

Hoffe, es hilft.

Kopfschüttler

Ja, danke, es hilft!

Somit hätte Thomas gegen das erste Gebot verstoßen, oder?

Es gibt eindeutige Verse die Jesu Gottschaft verneinen. (zu 100%)
Es gibt mehrdeutige Verse die Jesu Gottschaft vielleicht bejahen.
(50% ja / 50% nein)

Mag sein, aber es gibt ein für alle Christen gültiges Glaubensbekenntnis, das die Gottessohnschaft Jesu ohne den geringsten Zweifel bekennt.

Ausgangssituation:
"Christen behaupten, dass Jesus Gott ist".

Diese Behauptung hat sich als richtig herausgestellt.
Christen heißen deshalb "Christen", weil sie Christus folgen. Christus ist der Herr und Gott von Christen.

Würden nun Christen "Allah" folgen, dann wären sie keine Christen, sondern Moslems.

Nicht alle Christen glauben das Jesus Gott ist.

bei Lichte besehen, hat Frank Muchlinsky mal wieder gründlich + unparteiisch recherchiert.

Ich kann innerlich nur Weinen wenn Menschen einen Propheten zu Gott machen. Warum muss man aus einer grossen Person gleich Gott machen. Wir sind alle Gottes-Kinder!!! Ausserdem ist die trinitäts Lehre erst 200 Jahre später erfunden worden. Wenn sie wahr ist dann würde mann es doch von anfang an glauben-oder nicht?-. Meiner meinung nach will man etwas grosses damit noch grösser machen. Typische Menschliche schwäche meins BESSER ALS DEINS(oder grösser). Jesus hatte göttlichkeit in sich_göttliche Fügung_göttliche Inspiration_göttliche Kräfte???
Aber ist er deswegen Gott!? Mensch bleibt Mensch.

300 Prophezeiungen, haben sein Kommen beschrieben. Bis auf die kleinsten Einzelheiten geschah alles so wie es im alten Testament vorhergesagt wurde, seine wunderbare Geburt, sein sündenfreies Leben, seine unzähligen Wunder, sein Tod und seine Auferstehung.

Der oben genannte "DREI-NEIn-ICHKEIT" kann sich ruhigen Gewissens in Tränen auflösen!

Ich würde mich an dieser Stelle Fragen was oder wen der Mensch als Gott anerkennt. Schau her. Moslems glauben dass es Allah ist. Die meisten Christen glauben dass es Jesus ist. Wieder andere Budisten glauben dass es Buda ist. Fakt ist zumindest einmal dass es eine Glaubenssache bleibt. Denn sonst würde Jeus, Jaweh Buda oder sonst wer mal kurz den Himmel auf reisen und sagen " jetzt reicht es mir aber, ich sag es euch zum letzten Mal ich bin es" aber genau das ist bei keiner (Religion) geschehen. Es gibt Überlieferung die wir als Heilige Schrift anerkennen. Bibel, oder Koran oder sonstige. Aber auch hier ist das Problem dass der Mensch es so nicht ausmachen kann. Schließlich und letztlich behauptet jedes Buch für sich dass es die Wahrheit ist.
Folgerichtig hast Du erkannt und doch auch selber verkannt. Deine Frage war, ob nur weil Jesus göttliches Vollbracht hat er gleich Gott sein muss? Dann stelle dir einfach Mal die Frage, was göttliches Allah vollbracht hat und wo die beweise sind, dass es auch 100% Allah war und nicht Budah oder Jesus oder sonst wer. Du wirst schnell feststellen müssen dass es eben dein Glaube ist, der Dir zum einzigen Beweis dient. So wird man also das Rätsel nach dem Wahren Gott nie lösen. Man könnte schlussfolgern dass der Mensch den seines Erachtens nach richtigen Gott so zu sagen wählen muss. (Wählt). Wenn er sich dabei irrt folgt er einen Götze. Liegt er richtig gelangt er zur Erlösung. Aber Fakt bleibt dass der Mensch es nicht wissen kann. Es ist wie im Garten Eden. Stell dir vor Du bist Adam oder Eva. Die Schlange kommt zu Dir und sagt, hey Ess von dem Apfel und Du wirst sein wie Gott. Gott aber sagt ess nicht davon denn dann wirst Du sterben. Nun das Problem ist, dass Du nicht weißt wer der Lügner ist. Sofern du der Schlange Glauben schenkst, wirst Du Gott zum Lügner halten. Sofern du Gott glaubst, hältst Du die Schlange zum Lügner.
Eva entschied sich für die Schlange und erntete die Konsequenz. Und genau daran konnte Eva zumindest erkennen dass die Schlange gelogen hat, und Gott die Wahrheit spricht.
Wenn wir einen Gott nur Objektiv als Gott annehmen und ihm glauben, folgen wir irgendwem blind. Wenn wir aber seine Werke (Die Taten Gottes) betrachten dann können wir durchaus unterscheiden welche Götze dem Bösen folgt und wer der wahre Gott ist. Und deshalb ist Jesus Christus der Wahrhaftige Gott. Für dich ist Jesus vielleicht nur ein Prophet. Das Problem dabei ist nur dass wenn Du dich irrst du deinen Gott quasi abgelehnt hast. Das größte Problem dass Du dich fragen tust wird sein. Was wirst Du in der Endzeit als Moslem tun? Was als Christ und was als sonst was? Genau daran kannst Du erkennen wer gut und Böse ist. Wir essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen das ist das Problem. Wir können durchaus relativ gut erkennen was gut und was böse ist. Beispielweise einen Menschen zu töten kann nicht gut sein. Ganz gleich welcher Mensch getötet wird. Jedes Kind weis dass hier Leid getan wird. Du weist auch wenn jemand was unwahres über einen anderen erzählt wodurch der andere unegerechterweise einen Schaden erleidet den er gar nicht verdient. Auch das ist Leid. Oder die Ehe brechen das ist doch auch Leid? Das wird sicherlich jeder Mensch zustimmen egal ob Moslem oder Hindu oder Christ oder ein Atheist. Wenn wir das also erkennen können, dann frage Dich mal weshalb Der Moslem für Allah töten soll. Ist so etwas Gut? Ist so etwas nicht böse? Ja auch Christen töten und jeder Christ der tötet der tut des Teufels Werk garantiert. Aber Jesus ruft nicht zum töten auf, ganz im Gegenteil. Er befiehlt seine Feinde zu lieben.
Du kannst Unterscheiden wo Liebe und Hass ist. Du kannst auch Mohammed folgen. Aber was willst Du sagen wenn das Blut an deinen Händen klebt. Du es warst der dem anderen die Köpfe abschlug und du vor Gott stehst? Willst Du dann Gott sagen, du konntest nicht wissen, dass töten was böses ist?

Dass die Gottheit des Messias keine Erfindung späterer Christen war oder aber des Neuen Testaments, belegt Jesaja 9,6, denn der Vers besagt, dass der Messias nicht nur ein Friedefürst, sondern Gott selbst sein wird: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaftruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst".
Da ich auch Hebräisch kann, habe ich mir auch die Jesajaschriftstelle in der von den Juden selbst benutzten Urschrift angeschaut und da steht eindeutig EL, was Gott heißt! Es gibt ja im Moment so eine heftige Diskussion um diese Frage und ich gehöre zu jenen, die sich und ihre eigenen Überzeugungen von Zeit zu Zeit mal heftig auf die Probe stellen, denn irren können wir alle, aber es gibt nur eine Wahrheit, darum möchte ich sie auch finden. Meine Recherche hat ergeben, dass der Friedefürst schon im At angekündigt wird und auch keine Zweifel über seine Gottheit lässt. Mit diesem Bibelvers müssen Christen, die die Gottheit Jesu leugnen, als auch Juden und auch Muslime ehrlich und offen umgehen. Ja, die Bibel nennt nie einen Begriff wie die Dreieinigkeit und sind wir ehrlich, die Lehre ist so formuliert, dass das einfache Volk es nicht verstanden hätte und selbst heute übersteigt die den Verstand von manchen,aber die Bibel berichtet von drei Größen, dem Geist, dem Vater und dem Sohn und zwar nicht erst mit dem Neuen Testament, sondern schon im AT. Mancher mag einwenden, dass die Israeliten damals nicht verstanden, dass der Friedefürst auch Gott sein würde und es gibt, soweit ich weiß auch nur diesen einen ausdrücklichen Vers, aber es gibt zahlreiche über den Geist Gottes und keiner der Juden kam auf die Idee, dass sie dadurch nicht mehr monotheistisch waren. Die Verbindung von Gott uns seinem Geist ist so eng, dass auch nie die Frage entstand, ob sie Abgötterei betrieben. Im NT und Jesus ist es das gleiche. Jesus sagt: Der Vater und ich sind eins. Und genau das ist es, was wir mit unserem Verstand nicht so recht begreifen, aber ich verstehe auch nicht die Dimension des Weltalls in seiner Größe und dich existiert es, darum darf ich meinen Horizont nicht zum Maßstab machen. Doch der Bibel darf ich vertrauen, insbesondere weil sich beide Teile, At und NT (siehe Johannes 1, was die Erfüllung Jesajaschriftstelle ist) nicht widersprechen. Wenn Gott von sich selbst in seiner Schrift sagt, dass er Vater, Sohn und Geist ist und dennoch eins, wer bin ich, dass ich ankomme und ihm sage, dass das so nicht geht?! Hier sollte man sich wie Hiob von Gott seinen Platz zuweisen lassen: haben wir die Sterne erschaffen? Haben wir den Lauf der Gestirne festgesetzt? Können drei also eins sein? Ja, es mag sein, dass uns dies Widersprüchlich erscheint, aber das geschieht uns auch mit anderen Dingen und dennoch ist es wahr, dass wissen wir spätestens seit der Entdeckung, dass Licht Teilchen und Welle gleichermaßen ist und der absolute Gau für unseren Verstand ist die Tatsache, dass darüber hinaus sich Licht wie ein Teilchen und dann wie eine Welle verhält jenachdem, ob es beobachtet wird oder nicht. Können wir das verstehen? Nein! Ist es wahr? Ja!
Ich bin selbst kein ausgesprochener Liebhaber von den Ausarbeitungen der frühen Theologen über die Dreieinigkeit, weil die Bibel es wesentlich natürlicher erklärt, aber ihre Arbeit wurde nötig, als kleine Splittergruppen Irrlehren verbreiteten und großes Gehör bei vielen Anhängern fanden. Die Kirchenväter erfanden also nicht die Trinität, sondern verteidigten bereits für die Mehrheit der Christen als wahr geltende Prinzipien.

In Johannes 14,be

300 Prophezeiungen die sein Kommen auf jede kleinste Weise bestätigen!? Ja wenn man es so sehen will!! Doch spricht da einiges dafür aber auch dagegen!
Z.b AT-NT, kleines,beisp. Immanuel=Jesus!?

Einige Autoren des Neuen Testaments hatten offensichtlich ein großes Interesse daran, dass sich Prophezeiungen des Alten Testaments in Jesus erfüllten. Dieses Interesse ist durchaus verständlich, denn für die Juden war es damals wie heute schwierig, Jesus als den im Alten Testament angekündigten Erlöser zu akzeptieren. Da konnten eingetroffene Prophezeiungen als Argumentationshilfe recht nützlich sein. Das Matthäus-Evangelium, dessen Autor nicht weniger als 130 Zitate aus dem Alten Testament in sein Werk eingebaut hat. An elf Stellen heißt es sogar ausdrücklich, dass sich bestimmte Dinge im Leben Jesu ereignet haben, damit sich eine alttestamentarische Prophezeiung (oder etwas, was der Evangelist dafür hält) erfüllt. Das Problem hierbei ist offensichtlich: Woher soll man wissen, ob die zahlreichen angeblichen Vorhersagen tatsächlich eingetroffen sind oder ob der Autor nicht zur Ehre Gottes etwas geflunkert hat. Hier ein Beispiel aus dem Matthäusevangelium (Matthäus 21,4), wo wir lesen, wie Jesus mit einem Esel und einem Eselsfohlen (Füllen) in Jerusalem einreitet. Dass dieser Ritt kein Zufall gewesen sein kann, betont der Evangeliumsautor mit folgenden Worten:

Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: "Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.

Dass die zitierte Prophezeiung im Alten Testament (Sacharja 9,9) etwa die gleiche Aussagekraft hat wie zahlreiche andere Jesus-Vorhersagen (nämlich so gut wie keine), sei nur am Rande erwähnt.

So jetzt zur 3einigkeit!
„Mir ist -gegeben- alle Macht im Himmel und auf Erden“!? oder Setze dich zu meiner Rechten.... !? oder Jesus letzte Worte "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Ich verstehe schon das Glaube über Menschlichen verstand geht doch sind das Zitate die man nicht leugnen kann. (Auch wenn im AT etwas mit) Wunderbarer,Berater,(starker GOTT),Ewigvater,Friedefürst (steht). Ist trotzdem die trinitäts Lehre erst 200 Jahre später entstanden. Hätte man dann nicht gleich von Jesus=Gott gesprochen oder hatte das vielleicht eine andere bedeutung die heute fehlinterpretiert wird. Siehe auch Jesus(Gott) ist Licht Liebe und Vergebung aber warum nicht im AT. War er da noch zornig - wütender - böse >"anders"!? Hat er sich verändert??? Warum steht dann in der Bibel >"Ich, der HERR, ändere mich nicht. > "JESUS CHRISTUS, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit.

Jesus ist Gottes Sprachrohr(Prophet) und ja ich Glaube an Jesus und seinen Lehren!! Genauso Glaube ich auch das jede andere Grosse Religion seine Berechtigung und Göttlichkeit in sich trägt. Aber bei Jesus=Gott ist das für mich menschliche Einschätzung und nicht mehr. Menschen machen fehler(Menschlichkeit). Nur manchmal sind Menschen so auf ihre Meinung fixiert das sie nichts anderes zulassen, andere beleidigen sogar unterdrücken oder Töten. Nur weil ihr Horizont keine anderen Meinungen überdenken kann oder damit überfordert ist belassen sie es einfach bei der einfachheit. Mein gefühl sagt mir auf jeden Fall das Prophet nicht Gott ist!!! Tschüss -Peace- an alle.

Ich ehere die Bibel, genauso wie ich die Tora und den Koran und Zabur ehre(Buch Davids).Dies sind alle Gottesbücher.Und wer an den wahren Gott glaubt,der glaubt auch an alle Bücher inkl. Propheten.Alle Propheten haben eine Gemeinsamkeit: Sie wollen die Botschaft überbringen und uns warnen,damit wir Menschen wissen, was auf uns zukommen wird, damit wir nicht Stolz,hochnäsig und unberechenbar durch die Welt herumirren...Diese Propheten waren Menschen wie du und ich.Sie haben gegessen,getrunken,hatten Schmerzen, wurden krank,hatten Sünden und haben an Gott gebetet um Erbarmen zu erhalten...ALLE!!Von Adam bis Mohammed...
Aber wenn ich lese, wie die Christen den Unterschied machen und sagen dass der Mesias kein Prophet war,sondern Gottessohn oder sogar als Gott ehren, dann werde ich sehr traurig.Wie soll bitte schön der Frieden herrschen, wenn man sein eigenen Propheten hochlobt und dabei die anderen automatisch erniedrigt.Dabei hat es der Jesus niemals selbst gesagt,es gibt keine einzige direkte Aussage von ihm.Lediglich Behauptungen und Nacherzählungen von Menschen..(die die Bibel (dank Römer) Jahrhundert später geschrieben haben..

Liebe Menschen , seid nicht hochmutig und nicht stolz ( das sind Werte des Satans)werdet frei und denkt logisch nach...das ist genau das was uns der lieber Gott empfohlen hat...

P.s.Allah ist euer Gott und unser Gott!Es ist kein geheimer Gott,der nur für Muslime gedacht ist!

Hast du denn die Bibel gelesen?
Gelesen welche Wunder durch die Propheten Vollbracht wurden?
Es ist zu wenig zu behaupten Sie seien wie du und ich.
Jesus ist sogar Gottes Wort und Geist von Ihm. (schwer zu verstehen, noch weniger zu begreifen)

Deine Ausage:
Behauptungen und Nacherzählungen von Menschen..(die die Bibel (dank Römer) Jahrhundert später geschrieben haben.

Diese Bibel und nicht irgend eine "unaufindbare" wird vom Koran bestätigt.

Was Koran nicht bestätigt sind Hadise und Sunna.

Nein, die heutige Bibel wird eben nicht vom Koran bestätigt, lediglich die Schriften von Moses und Jesus, die aber heute nicht mehr da sind. Und es gibt dutzende Stellen im Koran, die ganz klar die Sunnah als zweite Quelle des Islam festlegen und das wüsstest du auch, wenn du den Koran gelesen hättest.

Ich bin so verzweifelt, weil ich gar nicht mehr weiß, was die Wahrheit ist.lLetztens sagte mir ein Freund: an Weihnachten ist Jesus gar nicht geboren,aber "wieso sagte ich"?Nun erfahre ich dass die Bibel nur ein "Glaubnisbekenntnis" ist und der Koran "Gotteswort" ist, dann ist meine bisherige Glaube an Gottessohn dahin...Vill. ist Jesus doch nur ein Prophet wie Moses,Mohamed etc. oder?Warum soll sonst Jesus Gottessohn sein und die anderen nicht??
Warum sagen wir sowas über unseren Propheten, die anderen Religionen nicht?Oder ist MOses auch Gottessohn?

Bin verzweifelt....

Martina Kuleschski

Also, mal der Reihe nach:
Moses, war NICHT Gottes Sohn.
Judas wurde als der "Sohn des Verderbens" beschrieben.
Judas war also auch nicht "Gottes Sohn"

Johannes 6,71 sagt uns, dass Judas der Sohn des Simon war. Warum wird er dann "Sohn des Verderbens" genannt???
Nein sowas!

Was bedeutet Johannes 17,12 wenn Judas der "Sohn des Verderbens" genannt wird? Judas war nicht buchstäblich der Sohn von "Zerstörung, Verfall und Verschwendung," sondern diese Dinge kennzeichneten das Leben des Judas, der damit eine Äusserung des Verderbens war. In gleicher Weise ist Jesus der Sohn Gottes. Der Sohn Gottes ist Gott. Jesus ist der zum Ausdruck gekommene Gott (Johannes 1,1.14). Und das Wort ist Fleisch geworden! Potzblitz aber auch!

Guten Abend Martina,
ich habe mir hier nicht alles was geschrieben wurden ist konkret durchgelesen, aber was ich definitiv sagen kann, Sie brauchen nicht verzweifelt sein. Aus Gott kommt ein solcher Gedanke nicht, es ist der Satan der Sie von ihrem Wege abbringen will.
Was ich Ihnen versichern kann, die Bibel ist wie es hier auch schon geschrieben wurde das Buch Gottes welches durch den heiligen Geist inspiriert wurde.
Sie brauchen sich nicht von Menschen hier verwirren lassen die Ihnen weiß machen wollen der Islamische Glaube sei Wahr, er ist es definitiv nicht, zumal der Koran lauter Widersprüche besteht! Die Bibel hingegen hat hunderte Prophezeiungen wovon sich auch schon mehr als genug bereits erfüllt haben!

Viele Bibel Gegner behaupten die Bibel sei verfälscht, nur weil sie vieles nicht verstehen oder auslegen können, aber das muss man auch nicht immer, da wir auch wissen unser Horizont ist nicht dafür gemacht worden um alles zu wissen und zu verstehen, da wo das wissen aufhört beginnt der Glaube!

Ich gebe Ihnen einen guten Rat, probieren Sie es gerne aus, und beten sie einfach zu Jesus, ob er Ihnen weiterhelfen kann, sagen sie dem Herrn ruhig, was sie konkret von ihm wollen, was sie bedrückt. Ich persönlich habe Ihn kennen lernen dürfen speziell im Jahr 2015, habe einige Gebetserhöhungen gehabt!
Sie werden früher oder später merken, keine Antwort oder Auslegung wird Ihnen ausreichen, die Sie hier oder sonst wo finden werden, es gibt nur eine einzige Möglichkeit die Sie darin befriedigen kann, und das ist eine Antwort von Jesus selbst!
Ein Bruder hat letzt in der Predigt gesagt, Jesus ist selbst dafür verantwortlich Ihnen zu zeigen wer Er ist, und wenn Sie darauf vertrauen wird Er das auch für Sie tun, aber bitte setzen Sie sich dabei keine Grenzen, fordern sie nicht sowas wie im Gebet ja Jesus wenn du bis hier oder dahin dich mir nicht zeigst oder mir Zeichen gibst, dann gibt es dich nicht oder sowas, fordern Sie Ihn nicht heraus, sondern Vertrauen sie Ihm aus ganzem Herzen.
Denn die Bibel ist eine Heils rettende Botschaft die uns unser großen Wunderbarer Gott gegeben hat.

Ich wünsche Ihnen Gottes Segen, haben sie keine Angst davor Jesus zu begegnen und Ihm zu vertrauen, Er liebt Sie, und genau darum hat er sich für Sie und jeden anderen Menschen in Golgatha am Kreuz hergegeben, damit wir die an Ihn glauben NIEMALS verloren gehen,

AMEN!

Ja, es wär zum Verzweifeln, wenn es keinen Heiland gäbe.

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Joh 17,17.19 Heilige sie durch die Wahrheit: dein Wort ist Wahrheit. ... und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch Wahrheit.

Joh 18,37 Da sprach Pilatus zu ihm: Also du bist ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, damit ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme. Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und als er dies gesagt hatte, ging er wieder zu den Juden hinaus und spricht zu ihnen: Ich finde keinerlei Schuld an ihm

1. Tim 2,4 Gott will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Flächenbombardements mit Bibelstellen sind keine stichhaltigen Argumente.

Macht es denn soviel aus wenn er nicht gott ist!???
Sei stolz auf einen grossen Propheten.
Wir sind alles nur menschen(gottes:kinder)

Wenn wir Psalm 102,24-26 mit Hebräer 1,6-10 vergleichen, werden wir folgendes feststellen: Der Psalmist sagt, dass die Himmel das Werk der Hände Gottes sind. Gott sagt aber wiederum in Hebräer 1 über seinen Sohn, dass die Himmel das Werk der Hände Jesu Christi sind. => Jesus ist Gott. Das Alte Testament kannte ihn schon, den Gottessohn (Sprüche 30,4) und das Neue Testament macht klar: Der Gottessohn ist Gott, er ist Teil der Trinität (Johannes 1,1-14, Johannes 8,58, Offenbarung 1,8+1,17+1,18, Matthäus 2,11, Johannes 20,28, Markus 14,61-62, Philipper 2,5-11, Genesis 1,26 etc.) Denn der Heilige Geist gehört auch dazu: Er fühlt (Römer 15,30), er weiß etwas (1. Korinther 2,11), er hat einen eigenen Willen (1. Korinther 12,11), er ist aktiv an der Schöpfung beteiligt (Genesis 1,26), er kann belogen werden und ist Gott (Apostelgeschichte 5,3-4).
Jesja 43,11 besagt, dass Gott der einzige Erlöser ist. Lukas 24,21 besagt, dass Jesus Israel von seinen Sünden erlösen sollte. Jesus ist der Erlöser, Jesus ist Gott. Jeder, der das Gottsein Christi ablehnt, der lehnt dessen Erlösung ab, da er Gott ist und man nur Erlösung haben kann, wenn man an ihn als Gott glaubt.

Christen glauben, dass Gott sich in Jesus Christus den Menschen offenbart hat. Sie glauben, dass Gottes Geist in der Welt wirkt. Christus ist für Christen mehr als ein Prophet. Er sagt von sich selbst: "Ich und der Vater sind eins". Wir beschreiben ihn als "Gottes Sohn".
Niemand hat Gott gesehen (außer Mose, so erzählt es die Bibel bzw. Thora). Darum können wir letzten Endes nur in Bildern von ihm reden. Viele finden es schwierig, dass Christen drei verschiedene Namen für Gott haben: "Vater, Sohn und Heiliger Geist". Das sind drei Namen für den einen Gott. Es sind drei Arten, wie Gott wirkt.
Andere Menschen haben andere Namen für Gott und eine andere Art, ihn zu verehren. Das respektiere ich. Ich glaube an Gott, der mich geschaffen hat, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, mein Herr und mein Bruder, und der als Heiliger Geist mir Kraft gibt und mein Leben reich macht.
Wenn wir ihn von Angesicht zu Angesicht sehen, dann wird es klar sein wie die Sonne. Paulus schreibt: Ich sehe jetzt in einem Spiegel ein dunkles Bild, aber dann werde ich erkennen, so wie ich erkannt bin.
Darauf vertraue ich. Bis dahin: Toleranz und Respekt für alle, die guten Willens sind.

Frage: "Ist Jesus Gott? Hat Jesus je behauptet, Gott zu sein?"

Antwort: Nirgends sagt die Bibel, dass Jesus die direkte Aussage machte: “Ich bin Gott.” Das heißt aber nicht, dass er nicht beanspruchte, Gott zu sein. Beachte zum Beispiel die Worte Jesu in Johannes 10,30: “Ich und der Vater sind eins.” Auf den ersten Blick scheint dies kein Anspruch auf Gottheit zu sein. Berücksichtige jedoch die Reaktion der Juden auf seine Aussage, indem sie sagten: “”Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern um der Gotteslästerung willen und weil du als ein Mensch dich selber zu Gott machst.” Die Juden verstanden, dass die Aussage Jesu ein Anspruch auf Gottheit war. In den darauf folgenden Versen korrigiert Jesus keineswegs die Juden durch den Hinweis: “Ich habe nie behauptet, Gott zu sein.” Dies zeigt, dass Jesus mit der Aussage “ich und der Vater sind eins” (Joh. 10,33) eigentlich sagte, ich bin Gott. Johannes 8:58 ist ein weiteres Beispiel, als Jesus sprach: “Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.” Als Antwort hoben die Juden wieder Steine auf, um Jesus zu steinigen (Joh. 8,59). Warum wollten die Juden Jesus steinigen, wenn er nicht etwas sagte, dass ihrer Meinung nach gotteslästerlich war, nämlich seine Behauptung, Gott zu sein.

Johannes 1,1 sagt: “Gott war das Wort.” Johannes 1,14 sagt: “Das Wort ward Fleisch.” Dies besagt eindeutig, dass Jesus Fleisch gewordener Gott ist. Apostelgeschichte 20,28 sagt: “Weidet die Gemeinde Gottes, welche er durch sein eigen Blut erworben hat.” Wer hat die Gemeinde durch sein eigen Blut erworben? Jesus Christus. Apg. 20,28 besagt, dass Gott die Gemeinde durch sein eigen Blut erkauft hat. So ist Jesus Gott.

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht. Titus 2,13 ermutigt uns, auf das Kommen unseres Gottes und Heilandes Christus Jesus zu warten (siehe auch 2. Petrus 1,1). In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”

In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel in der Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.

Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Wie schon einmal hier erwähnt: Wir dürfen nicht zu menschlich, materiell denken. Gott ist allmächtig und hat in seiner Allmacht ein "Stück" von sich auf die Erde gesandt in Jesus Christus, Gott wirkt durch den Heiligen Geist. Und alles ist NICHT Drei, sondern EINS. Wir denken viel zu sehr an unserer Existenzform angelehnt, dabei ist gott nicht auf dieser Ebene vorstellbar. Vielleicht ist "Sohn" als Begriff auch nicht unbedingt richtig gewählt, evtl. könnte man auch von einem "Agens" Gottes sprechen. Und das ist der springende Punkt. Gott ist wie die Sonne, welche x Strahlen auf die Erde sendet und alle Strahlen sind doch eins, die Sonne.

Liebe Manuela, lass dich nicht Irre leiten. Und lieber Frank! Das ist es nähmlich, das auf die Aussagen von Jesus keine rücksicht genommen wird, sag mir glaubst du an Paulus oder an Jesus ? Wenn ich dir sage "du bist Adoptiert" und deine Mutter aber sagt "Nein bist du nicht", wem schenkst du mehr Glauben ? Deiner liebenden Mutter oder dem "fremden" ? . Das du sagst man braucht keine Bestätigung von Jesus das er Gott ist sondern die aussagen der "anderen" reichen ist verrückt, den dann bist du Jemand der an die KIRCHE glaubt und nicht an JESUS. Jesus sagte nie das man ihn anbeten soll, er sagte betet zu dem, zu dem ich Bete, Jesus sagte "UNSER GOTT IST EINER!" und nicht 2 oder 3. Jesus trug Bart, Jesus war beschnitten, Jesus meidete Schweinefleisch, Jesus bettete mit dem Angesicht zu Boden, Maria trug einen schleier usw usw. Die Moslems sind mehr Christen als die Christen selber. Möge Gott den meisten Christen die Augen öffnen, In sha allah.

...ich möchte gern wie Christus sein. Denn, niemand kommt zum Vater außer durch den Sohn. (Joh 14,6).

Gott ist allmächtig, es ist ihm alleine überlassen, andere Gestalten anzunehmen und Mensch zu werden. Und der Prolog des Johannesevangeliums spricht ohnehin für sich. Jesus ist Gott.

Es ist völlig belanglos, ob Jesus Schweinefleisch aß oder nicht. Er selbst sagt: nicht was in den Menschen durch Nahrung hineingeht kann ihn verunreinigen, sondern was aus ihn herauskommt (Matt 15,11).

Und ob Jesus einen Bart hatte mit dem Gesicht zu Boden betete und seine Mutter Schleier trug....wichtig? Nein. Er selbst sagt über das Beten, man solle nicht so beten, dass es jeder sieht, geh in deine Kammer und bete, finde nicht viele Worte, denn Gott weiß bereits was du sagen willst.

Dass Maria einen Schleier trug, dass finde ich in der Bibel nicht wirklich

Jesus sagt, liebe deinen nächsten wie dich selbst. Das ist einzigartig!!

Gelobt sei Jesus Christus!

"Er selbst sagt über das Beten, man solle nicht so beten, dass es jeder sieht, geh in deine Kammer und bete, finde nicht viele Worte, denn Gott weiß bereits was du sagen willst."

Es wäre wirklich prima, wenn sich alle Gläubigen an diese Handlungsanweisung halten würden. Betrachtet euren Glauben als Privatsache, finanziert euch selber, verzichtet auf Sonderprivilegien und verschont die Öffentlichkeit - besonders Kinder - vor euren Ideen! Und schon gäbe es kaum noch etwas zu kritisieren...

Die Religion hat die Menschen überzeugt, das im Himmel ein unsichtbarer MANN wohnt, der alles sieht, was man tut – jeden Tag, jede Minute. Dieser unsichtbare MANN hat eine Liste von zehn Dingen, die man nicht tun soll.
Wenn man aber doch eines dieser zehn Dinge tut, dann hat er einen besonderen Ort mit Feuer und Rauch und Flammen und Folter und Angst.
Dorthin schickt er einen, damit man für immer dort lebt und leidet und brennt und erstickt und schreit und weint, bis an das Ende der
Zeiten…. ABER ER LIEBT DICH!
George Carlin

....ABER ER LIEBT DICH!

Wenn Gott uns, die vor IHM versagenden Menschen nicht lieben würde, würde es die Menschen schon lange nicht mehr geben!

Religionen sind das eine, das Evangelium - die gute Botschaft, die von Gott an uns gegeben hat, das andere.

Wir Menschen haben uns soweit von Gott entfernt, das ER sich selbst durch den "Sohn" in Jesus Christus offenbart hat.
Weil ER (Jesus) so ganz anders war und dachte wie der "gewöhnliche" Mensch, wurde ER ans Kreuz gebracht, obwohl keine Schuld an IHM war. Das bezeugte selbst Pilatus, der damalige zuständige Richter! Aber auf Druck der Menschen, wurde Jesus trotzdem hingerichtet wie man weiß.

Johannes 19,4 Und Pilatus ging wieder hinaus und spricht zu ihnen: Siehe, ich führe ihn zu euch heraus, auf daß ihr wisset, daß ich keinerlei Schuld an ihm finde.

Johannes 19,6 Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin und kreuziget ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm.

Die heutige Mehrheit der Menschen würde Jesus Christus wieder verurteilen. Sie lehnen IHN zumindest rigeros ab.
Gott weiß und wusste das im Voraus (ER ist an keinen Zeitablauf gebunden) und hat (noch immer) Geduld mit uns. Doch das Gerichtsurteil über die Welt hat Gott schon gesprochen, es wurde aus SEINER Gnade nur noch nicht ausgeführt. Noch können wir durch Buße und Erkenntnis durch Jesus Christus gerettet werden.
Gott unser Schöpfer, der uns Menschen den freien Willen gegeben hat, zu IHM zu kommen oder auch nicht (ER will nur Freiwillige bei sich), ist von unendlicher Liebe und großer Gnade und Geduld zu uns, aber ER ist auch Gott und somit absolut souverän und Heilig.

Solange es nicht mal wenigstens einen einzigen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt, ist eine Diskussion über dessen angebliche Eigenschaften ungefähr so sinnvoll wie eine Diskussion, ob Schneewittchen blonde oder braune Haare hatte.

Hä?
Zur Erinnerung: Gott ist Mensch geworden.
Jesus wurde in Betlehem in Judäa geboren.

Ist das Beweis genug?
Ein weiterer Beweis ist die römische Volkszählung.

Diese Zählung war die erste und wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, jeder in die Heimatstadt seiner Vorfahren. (Lukas 2,1-3; Gute Nachricht Bibel).

Aber das ist ja grad der Witz: Wenn es einen BEWEIS gäbe, dann müssten wir nicht GLAUBEN, sondern wir würden WISSEN, dass es Gott gibt. Und dann würden wir nicht mehr diskutieren, sondern nur noch auf die Knie fallen. Stellen Sie sich vor, es gibt ihn wirklich und unser ganzes superschlaues-materialistisch-intellektuelles Kartenhäuschen fällt in sich zusammen. Deshalb habe ich mich - nach Jahren des Zweifelns - für die sichere Variante entschieden: Wenn ich an Jesus glaube, kann ich Sinn in meiner Existenz finden und habe auch noch die Zusage, dass ich ewiges Leben in Liebe und Glück habe. Wenn ich nicht an ihn glaube, kann ich die Tragik des Lebens kaum ertragen und ich habe keine Hoffnung auf ein glückliches Weiterleben nach dem Tod. Ich frage mich heute, wieso ich da überhaupt so lang überlegen musste. Es ist doch eine klare Sache, dass der Glaubende alle Vorteile auf seiner Seite hat.

Beweis? Siehst Du den elektronischen Strom oder die handy-Strahlen? Nein, und doch gibt es sie und Du kannst sie nutzen! Genauso ist es mit Gott und seiner Liebe zu uns Menschen - wenn Du zu ihm betest, wirst Du sie spüren! Gott segne Dich und alle Zweifler ❇ Halleluja!

Elektrischer Strom und "Handystrahlen" lassen sich natürlich problemlos nachweisen (evidenzbasiert, experimentell, mathematisch, logisch, wissenschaftlich...), Gottes Liebe hingegen ist bis zum Beweis des Gegenteils eine rein menschliche Fiktion.

Bis zur Erbringung dieses Beweises zweifle ich nicht an der Existenz Gottes, ich schließe sie mit 99,99% Sicherheit aus. Und selbst wenn es irgendeinen der tausenden Götter wirklich geben sollte, so ist dieser noch niemals wirklich belegbar in Erscheinung getreten. Du kannst stolz auf dich (und auf die Evolution) sein - deine Empfindungen beim Beten erzeugt dein eigener Kopf für dich! Er ermöglicht dir sogar, dich von einem erfundenen Wesen gesegnet zu fühlen!

Ich finde schade das wenn man, über die Drei(einigkeit)anders denkt sofort als MOSLEM abgestempelt wird. Ich bin ein Mensch der für alle Religionen steht!!! Also auch glaubt das manche Sachen, fehlinterpretiert werden u deswegen keine Einigkeit der ReLIGION stattfinden kann. ZUSAMMEN ist die Zukunft u auch die wahre Botschaft Gottes. Liebe deinen....es ist kein anderes Gebot grösser. Denke darüber mal nach.!!! Peace Immanuel

Naja Strenggenommen steht das erste Gebot noch vor dem Gebot, was du zitiert hast Immanuel.
Jeder läuft Traditionen hinterher, aber niemand prüft und genau das ist das Problem heutzutage. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Jesus Gott ist. Er selbst hat mich ihm offenbart und ich schäme mich des Evangeliums nicht.
Vielleicht sollte jeder einfach für sich selbst die Wahrheit suchen.
Jesus wird euer Leben verändern!
Jeder der ihn vom ganzen Herzen sucht, wird ihn auch finden.
Ich glaube ganz fest daran, dass jeder Mensch auf dieser Welt eine Aufgabe hat. Und nur durch Gott kannst du sie finden.
Man muss einfach nur sein Herz öffnen.
Ich wünsche euch allen einen gottesreichen Segen. Ich hoffe auch ihr werdet die Wahrheit erkennen. ( wenn Gott es so will, denn sein Wille geschehe) Amen

Die Offenbarung; wann wird das sein?
Sie beginnt mit der Geburt, denn bereits zu der Zeit, ist jeder des kommenden Endes wissend. Mose lehrte uns die Gesetze Gottes, die bindend, wer auch nur eines dieser bricht, wird von Gott auf ewiglich ausgestoßen, in die Verbannung geschickt. Jesus war und ist ein Teil Gottes.
Die Wahrheit ertrüget ihr nicht, deswegen werde ich euch einen senden, der euch die Wahrheit vorlegt.
2000 Jahre mussten vergehen, soll die Wahrheit des Lebens verstanden.

Ein spannendes Buch zum Thema ist kürzlich erschienen: Rod Bennett, "The Apostasy That Wasn't: The Extraordinary Story of the Unbreakable Early Church", Catholic Answers, 2016. Mit vielen Zitaten von Zeitzeugen schildert der Autor die Zeit vor und nach dem Konzil von Nicäa. Lehrreich für viele, die irrtümlicherweise meinen, der Glaube dass Jesus Gottes Sohn sei, habe sich erst später entwickelt (siehe Leserfrage).

Wenn Jesus Gott ist, dann ist Gott sterblich. Dann wäre die Welt drei Tage Gottlos gewesen. Da aber Gott noch Teile von ihm nicht sterben können, wäre auch sein Opfertod sinnlos.

Die Trinität ist eine Entwicklung unterschiedlicher Konzile, z.B. das erste Konzil von Nicäa (325). Die Trinität war bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt. Sie ist nicht biblisch. Ebenso wie die Höllenlehre eine reine Erfindung der Kirche ist. EWIGE Qualen für eine Sünde. Was für ein Wahnsinn und steht in keinem Verhältnis.

Das ist eben das Besondere am christlichen Glauben, dass wir sagen, Gott hat sich umbringen lassen. Die Trinitätslehre ist in der Tat nciht zu bibliscehr Zeit verfasst worden. Man brauchte irgendeine Art Hilfsmittel, sich diesen unglaublichen Gedanken vorstellen zu können, dass Gott Mensch geworden ist. Schon Paulus hatte sich damit herumzuschlagen, dass man seinen Glauben für Wahnsinn hielt. "Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit." (1. Kor 1,23)

Der Herr Jesus ist ganz klar mein Herr, mein Freund, mein Heiland, der Weg zum himmlischen Vater, mein Erlöser uvm. Es ist mir auch bewusst, dass er schon von Anfang an in des Vaters Schoß war, dass er bei der Erschaffung der Welt mitgewirkt hat und auch, dass ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben worden ist. Jedoch gibt es einige Verse in der Heiligen Schrift, die ganz klar Jesu Unterordnung unter den Vater, also unter Gott, bezeugen. Ganz besonders dieser Vers macht es recht deutlich, dass der Vater eine höhere Stellung einnimmt als der Sohn.
1Kor 15,28 "Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei."

Es ist nicht so, dass ich die Göttlichkeit Jesu leugne; ich komme nur nicht damit klar, wenn Jesus mit "Vater" bezeichnet wird.
Hierüber hatte ich schonmal mit einem Bibellehrer ein Gespräch, der ebenso wie ich der Ansicht ist, dass Jesus Seinem Vater unterstellt ist. Allerdings gibt es auch Christen, die den Vater, den Sohn und den HG als gleichranging ansehen. Hier kann ich nicht mit.

Nun habe ich noch eine Frage:
Wir Christen singen: "Er (Jesus) herrscht in alle Ewigkeit." - Ist das so? Ich war bisher immer der Meinung gewesen, dass Jesus nur im Tausendjährigen Friedensreich als König herrscht, dann Gericht halten wird und dann eben der oben ganannte Konrinthervers von Belang ist.

Gerne lasse ich mich berichtigen - ganz wichtig ist mir hierbei, keiner Menschenlehre anzuhängen, sondern nur biblische Begründungen anzunehmen.

Zitat von Herrn Muchlinsky:
„Vielleicht war dieser Satz von Jesus auch einfach der Versuch von Matthäus, deutlich zu machen, dass Jesus zu Lebzeiten eben "ganz Mensch" war, also nicht ein auf Erden wandelnder Gott, sondern eben Gottes Sohn, ein echter Mensch, der – und damit zu Ihrer letzten Frage – wie alle Menschen auch zu Gott betete.“
Lieber Herr Muchlinsky, ich möchte mal Ihre hier zitierten Worte aufgreifen. Sie meinen, daß Jesus „ganz Mensch“ gewesen sei, aber dann ist er auf einmal „Gottes Sohn“. Das verstehe ich nicht, denn ein normaler Mensch ist eben kein Gottessohn.
Für mich – ich habe auch u.a. Theologie studiert, freilich ohne viele Prüfungen, sondern privat, ist Gott keine Person, sondern er ist die oberste Leitung der Welt, hat aber keinen Sohn. Doch wird er in den verschiedenen Religionen mit Söhnen und Töchtern geglaubt, so der Pharao als Sohn des Rê und des Amun, und bei den Chinesen der Kaiser als Sohn des Himmels. Im AT hat der Staatsgott Jahwe Söhne, welche Töchter der Menschen heirate, und früher – und noch zu Salomos Zeit – hatte er auch noch eine Gemahlin, die Aschera, die Salomo mit einem Standbild im Jerusalemer Tempel ehrte.
Zu Jesu als Gott: Dazu wird immer wieder zitiert Joh 20/28: Thomas sprach zu ihm: "Mein Herr und mein Gott!" Aber nehmen wir mal den Urtext. Dort steht: ὁ κύριος μου καὶ ὁ θεός μου. Wenn er aber Jesum als Gott ansprechen wollte, dann müßte er den auf Deutsch nicht vorhandenen Vokativ nehmen: ὦ κύριε μου καὶ ὦ θεός (θεέ) μου.
Und außerdem hatte Johannes vorher Jesum sagen lassen: „Der Vater ist größer als ich.“ (Joh 14.28)
Auch sagte Jesus, er wolle nicht „gut“ genannt werden: „Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn Gott allein.“ (Matth 19,17)
Zur Frage, ob Jesus ein Trinitarier war, meine ich: Er hat uns gelehrt: „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater in den Himmeln..“ (Matthäus 6,7-13) Und nicht: „Unser Sohn“, und auch nicht „Unser hl. Geist“! Das ist noch wie in der Odyssee, wo Zeus der Vater der Götter und Menschen ist, und das verstehen wir alle. Jesus hat das gesagt, damit wir uns an Gott wenden und nicht an ihn!
Meine Bibelkenntnisse verraten mir manchmal, daß die Bibel von Menschen geschrieben ist. Deswegen verwirrt sie auch oft. Dennoch soll man nicht nur glauben, was christlich ist, aber nicht inspiriert und daher nicht in der Bibel steht, denn dann kann es ja sein, daß wir nur unser eigenes Wunschdenken für Gott oder Gottes Wille halten.

hallo

…  was ist mit Johannes 20 Vers 170

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