Verzweifelt

gestellt von Lidija am 14. Dezember 2018

Hi...mein Deutsch ist nicht perfekt und eigentlich bin ich katholisch aber ich finde keine katholische Priester der mir helfen kann...zu Zeit mein leben ist einfach zu schwer. War immer aber ich Fang an langsam an Gott zu verzweifeln. Ich hab mehr als 10 Jahre lang gekämpft ein Kind zu bekommen. Mein erste Ehemann hat mich betrogen und verlassen in zeit unsere Kampf. Er ist gesegnet jetzt mit 2 wundervolle Kinder obwohl er hat nie in Gott geglaubt. Er hat mich psychisch und fuziychisch ruiniert. ...er und damalige liebhaberin....jetzt seine frau....und ich stehe immer noch vorne mit mein neue Partner und kämpfe. Hab schon zweite op hInter mir an Gebärmutter.....und ich bin so wuntend und so traurig..
.wo ist Gott? Ich hab so wie so kein leBen. Mein Schwester ist schizophren und hat ein Kind und ich muns mich ständig Sorge machen und um die beiden kümmern aber was ist mit mir? Reicht nicht Gott Alles was ich durchgemacht habe und tue jeden tag? Ich bin überhaupt nicht perfekt, hab viele Sünde in mein Leben gemacht aber dafür auch hohe Preis bezahlt.
...nur ich fang an müde zu sein zu glauben Alles passiert mit einem Grund..
Diese Mensch der ich damals war volle Hoffnung, liebe für alle, der hat immer in gutes geglaubt ist einfach verschwunden...und ich bin nur noch eine Zicke der nie glücklich isT. ...ich finde kein Glück mehr...kein Licht...kein Gott...

Liebe Lidija,

 

ich kann sehr gut verstehen, was Sie beschreiben und bewundere Ihre Offenheit, wie Sie mit diesem Thema umgehen. Es gibt Vieles in Ihrem Leben, was nicht so verlaufen ist, wie Sie es sich wünschen oder gewünscht haben und Sie haben jedes Recht darüber zu schimpfen. Das ist sehr wichtig!!! Schimpfen Sie, seien Sie wütend, fragen Sie Gott, fragen Sie Ihre Mitmenschen und sprechen Sie darüber, was Sie bedrückt. So wie Sie die Situation hier schildern, habe ich das Gefühl, dass Sie das nie mit jemandem besprochen haben, sondern immer mit sich selbst ausgemacht haben. Das weiß ich natürlich nicht, aber ich möchte Sie ermutigen, das, was Sie bedrückt mit jemandem, den Sie gern haben, mit jemandem mit dem Sie gern Zeit verbringen, zu besprechen. Vielleicht ja aber auch mit Gott? Haben Sie im Gebet schon einmal mit Gott darüber gesprochen? Er hört Ihnen immer zu und kann Ihnen Kraft geben nach vorn zu schauen. Natürlich wird er das, was geschehen ist, nicht rückgängig machen. Aber er kann Ihnen helfen, nach vorn zu blicken und Selbstvertrauen zu gewinnen. 

 

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht in einer Gemeinde Halt zu finden? Waren Sie einmal bei Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin vor Ort? Vielleicht lohnt es sich zu den allgemeinen Sprechzeiten einfach vorbei zu schauen und genau die Fragen, die Sie bedrücken, dort zu besprechen? Vielleicht gibt es ja Menschen in Ihrer Gemeinde, denen es ganz ähnlich geht wie Ihnen. In Gesprächsrunden kann man ins Gespräch kommen und sich über die eigenen Erfahrungen austauschen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihnen dies gut tut.

 

Lassen Sie sich nicht entmutigen und blicken Sie nach vorn! Es ist völlig berechtigt, dass Sie fragen, wo Gott bei all dem, was Ihnen passiert ist, ist und warum es ihn überhaupt geben soll. Aber wenn Sie diese Frage immer und immer wieder stellen und dabei völlig vergessen nach vorn zu blicken und sich darüber im Klaren sind, dass Sie Ihr Leben selbst in der Hand haben, dann werden Sie Gott und vielleicht auch sich selbst, wie Sie sich von früher kennen, kaum finden. 

 

Blicken Sie nach vorn und lassen Sie sich auf "ein neues Leben" ein. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute und vor allem Mut! 

Pia Heu

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