Warum erschien mir Jesus?

Gefragt von Scarlett
Schatten von Jesus

©stephie.a / photocase.de

Ich bin die Scarlett, bin 20 Jahre alt, und ich hatte eine nicht so leichte Zeit in meiner Kindheit. Bis zum 16. Lebensjahr habe ich kaum gesprochen mit jemandem.
Dann auf einmal hat es Klick gemacht, und ich habe angefangen zu reden. Dann als ich 19 war, kamen schlimme Panikattacken auf mich zu, zu dieser Zeit war ich sehr allein und ich habe immer zu Gott gebetet, er soll mir helfen.
Dann eines Tages bin ich mit meiner Familie in den Urlaub gefahren, es war abends, ich bin ins Bett gegangen, hab mich wie immer hingelegt. Meine Oma schaute noch Fernsehen und von dem Licht des Fernsehers im Wohnzimmer zu in mein Schlafzimmer sah ich Jesus. Er war als Erscheinung sozusagen als Schatten an meiner Schranktür, genau neben mir!!!
Ich kann es mir bis heute nicht erklären, und ich stelle mir bis heute die Frage, ob er mir sagen wollte: Du bist nicht allein, oder was auch immer. Aber jetzt weiß ich er ist da!!! Seitdem habe ich auch meine Ängste überwunden und bin frei von meiner Panik. Bin auch dadurch viel selbstbewusster geworden.
Ich frage Sie als Pfarrer, was Sie glauben, warum er sich mir gezeigt hat?!
Vielleicht haben sie eine Erklärung.
Weil, ich möchte meine Geschichte teilen.
Mit freundlichen Grüßen,
Scarlett :)

Liebe Scarlett,

danke dass Sie Ihre Geschichte mit mir teilen! Ich freue mich sehr, dass Ihre Begegnung mit Jesus Ihnen so gutgetan hat! Sie fragen, warum Jesus sich Ihnen auf diese ungewöhnliche Weise gezeigt hat? Ich finde die Antwort eigentlich sehr einfach: Sie haben doch darum gebeten! Sie schreiben, dass Sie zu Gott gebetet haben, als es Ihnen schlecht ging und Sie allein waren. Anscheinend wurde Ihr Gebet erhört.

Sie hatten diese schöne Begegnung mit Jesus, und nun schreiben Sie, dass Sie wissen: Er ist da. Sie haben keine Ängste mehr und sind selbstbewusster geworden. Ich denke, genau dafür, ist Ihnen Jesus an diesem Abend erschienen.

Ich weiß nicht, ob jeder Mensch in dem Schatten am Schrank neben ihrem Bett Jesus erkannt hätte. Sie haben ihn gesehen, und das hat Ihnen geholfen. Sie konnten darauf vertrauen, dass Sie eben nicht allein sind, sondern dass Gott bei Ihnen ist.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese enge Beziehung zu Gott behalten werden. Das kann Ihnen bestimmt in Ihrem Leben noch oft helfen. Dabei kann es sein, dass sich Jesus Ihnen das nächste Mal ganz anders zeigt. Im Lächeln eines anderen Menschen vielleicht oder dort, wo jemand Ihre Hilfe braucht. Wichtig ist, dass wir ihn erkennen.

Herzliche Grüße

Frank Muchlinsky

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