Taufort und -paten

gestellt von S. W. am 14. August 2017

Sehr geehrter Herr Pfr. Muchlinsky,
wir haben zwei Fragen bezüglich der Taufe:

1. Kann eine Person, die von der evangelischen Kirche zur katholischen Kirche konvertiert ist, Taufpate werden?

2. Ich entstamme gebürtig der EKHN, lebe nun im Gebiet der EKIB. Es wäre für uns sehr Vorteilhaft, wenn die Taufe unseres Kindes in der EKKW stattfindet, da dort der Großteil meiner Verwandtschaft wohnt, die teilweise nicht so mobil sind, außerdem verbinden wir mit dem entsprechenden Ort viel mehr als mit unserer Pfarrei vor Ort. Was gibt es da zu beachten?

Mit freundlichen Grüßen
S. W.

Liebe/r S.W.,

zur ersten Frage: Es gilt in der Frage nach dem Patenamt immer der "Ist-Zustand". Das bedeutet: Wer Taufpate werden will, sollte jetzt Mitglied der evangelischen Kirche sein. Bitte fragen Sie in der Gemeinde, in der die Taufe stattfinden soll, wie das bei Ihnen genau geregelt ist.

Auch bei der zweiten Frage möchte ich Sie bitten, sich an die betreffenden Gemeinden zu wenden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man Ihnen entgegen kommt. Bedenken Sie aber bitte, dass eine taufe Ihr Kind zum Mitglied Ihrer Heimatgemeinde macht.

Herzliche Grüße!

Frank Muchlinsky

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